„Freiheit, die – primär – ich meine“

Ein bisschen Polemik darfs schon sein?!

Die SZ veröffentlicht in eigener Sache eine Werbung folgenden Inhalts:

 

„Sie haben sogar die FREIHEIT, dieses Buch – Titel: EINIGKEIT und RECHT und WOHLSTAND –  zu kaufen.“ (Anzeige vom 20. 06. 2009)

Ich erlaube mir, hierzu anzumerken: nicht „sogar“, liebe SZ,  sondern „vor allem“, denn SIE, lieber Leser (m/w),  haben nicht nur die „FREIHEIT“,  sondern, bei Lichte betrachtet,  in erster Linie die PFLICHT „zu kaufen“, und zwar egal was und egal womit (am besten mit einem „Kredit“, damit die Banker auch noch was „verdienen“ können, wo`s denen jetzt so schlecht geht): Ihre Hauptsache ist „kaufen“, und zwar zwecks Erhaltung „unseres“ „Wohlstands“, in Wirklichkeit jedoch für das Wachstum des Geldvermögens der Reichen, für die Akkumulation und Zentralisation von Kapital in immer weniger Händen!

Der Buchtitel „Einigkeit und Recht und Wohlstand“ bringt diese Gesetzmäßigkeit der gesellschaftlichen Entwicklung  sehr schön auf den Punkt, gefährdet doch die „Freiheit“ des Kapitalverkehrs – romantisierend auch als „Globalisierung“ verschleiert – schon heute den Wohlstand der Wohlhabenden, wie er die Armut der Habenichtse zementiert.

LINK: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,629731,00.html

Advertisements

Über blogfighter

Führungskräfte-Coaching Publizist www.dialogbuch.de www.kampfkompetenz.de
Dieser Beitrag wurde unter Geschäftsinteresse, Massenmedien abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.