Israelischer Angriffskrieg auf Iran? Denn man tau!

work in progress: 13. 01. 2017

Petition

In meinem – für meine Verhältnisse – stark beachteten Beitrag über die „Münchner Dissidentenjagd“ des Chefredakteurs der SZ gegen Günter Grass habe ich alle „Argumente“ der publizistischen Kriegshetzer unwidersprochen – weil unwiderleglich – in der Luft zerrissen und verweise deshalb denjenigen (m/w) auf dieses publizistische Meisterwerk, der wissen will, warum – objektiv betrachtet – „Israel“ [1] und nicht „der Iran“ eine Bedrohung für den Weltfrieden ist.

Den Auslöser für diesen Beitrag nun bildet der Kommentar von Paul-Anton Krüger in der SZ von heute, der – verfassungsrechtlich beurteilt – exemplarisch als Ausdruck der  Verkommenheit der Leitmedien in diesem Lande verstanden werden muss, nämlich die „Willensbildung des Volkes“ (Art. 21 GG)  obszöner Weise gegen das pazifistische Erbe der Verfassung von 1949 zu betreiben, die im Art. 26 GG schon die „Planung“ eines „Angriffskriegs“ – und einen solchen toleriert (nicht nur) der hier von mir verprügelte Kommentator – unter Strafe gestellt hatte.

Zur Erinnerung für alle diejenigen, die – im Gegensatz zu mir – nicht „täglich mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen“, hier noch einmal der Auftrag der Verfassungsgeber im Wortlaut: Unter der Überschrift „Friedenssicherung“ ist im Art. 26 GG autoritativ diktiert worden:

(1)   Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere (!) die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

Punktum und Basta: ein eindeutiger Standpunkt und eine unmissverständliche, nur vom 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts zu verfälschende Aussage. Doch was schert das die Informellen Mitarbeiter des Imperiums, was schert Verfassungstreue die SZ, auch wenn im GG steht, dass die Meinungs-, und damit auch die Pressefreiheit, „ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze“ (Art. 5 GG) finden: seit wann gehört das Grundgesetz zu den „allgemeinen Gesetzen“, fragen mich Herr Krüger und Herr Kornelius mit Sicherheit?!

Scheiß auf diese Journaille, die – vom Chefredakteur abgesegnet – folgende kriegsverbrecherischen Aussagen hunderttausendfach verbreiten darf:

Iran verhandelt mit den UN-Vetomächten sowie Deutschland in Bagdad über sein Atomprogramm – und bewegt sich inhaltlich keinen Millimeter. Teheran wird jedoch einsehen müssen, dass es in Vorleistung gehen muss. Sonst ist ein Krieg mit Israel kaum noch abzuwenden.

Ich schreibe seit Jahren gegen die Militarisierung der deutschen Außenpolitik an, doch dies ganz offensichtlich ohne Resonanz, schreitet doch die publizistische Kriegshetze – vom Blender Guttenberg zur „Richtlinie“ der deutschen Politik erhoben – unaufhaltsam ihrem point of no return entgegen, wenn der Jakob veröffentlichen darf (!): „sonst ist ein Krieg mit Israel kaum noch abzuwenden.“

Gut: ich weiß, der normale Leser der SZ hat kein Gespür für die Lebenslügen des Geldkreditsystems und seines Protektors mit Sitz im Pentagon, der normale SZ-Leser spürt vielleicht ein Unbehagen bei dieser Formulierung „sonst ist ein Krieg mit Israel kaum noch abzuwenden“, aber für die zweihundert Leute in Deutschland, die „wirklich denken können“, ist diese Formulierung eine Lüge, suggeriert sie doch, dass der Iran Israel angreifen würde, obwohl das Gegenteil der Fall sein wird! Zutreffend hätte es heißen müssen: „sonst ist ein Angriffskrieg Israels kaum noch abzuwenden“, was wohl die peinliche Frage provoziert hätte: „Warum eigentlich nicht: ist Israel mächtiger als die USA und die internationale Gemeinschaft?! Ist Israel allmächtig?! Steht Israel über dem Völkerrecht“!?

Wenn also Herr Krüger – mit Billigung der Chefredaktion der SZ – einen grundgesetzwidrigen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Israels rechtfertigt (sie würden es – feige wie sie sind – nicht „rechtfertigen“, sondern „tolerieren“ nennen) dann hätten sie „eigentlich“ das im Art. 5 GG ausgesprochene Recht auf Meinungsfreiheit zumindest moralisch verwirkt, dann müssten sowohl Herr Krüger wie die Herausgeber der SZ wegen der Rechtfertigung und Propagierung eines Angriffskriegs als legitimem Mittel von Außenpolitik zumindest gesellschaftlich geächtet/boykottiert werden!

Bis dahin wird Iran genug Uran auf 20 Prozent angereichert haben, um Ausgangsstoff für eine Atombombe zu haben. Es ist schwer vorstellbar, dass Israel das hinnehmen wird.

Doch: Israel müsste – solange es selbst Atombomben- sowie B- und C-Waffenmacht ist – auch die Anreicherung auf 20 Prozent und sogar den Bau einer Atombombe „hinnehmen“, so wie es die atomare Bewaffnung von Pakistan und Indien hat „hinnehmen“ – sprich: akzeptieren – müssen. Die Gründe für dieses selbst verschuldete/verursachte Fatum habe ich – wie erwähnt – geliefert – und ich bitte erneut um ihre Widerlegung (was auch jetzt niemandem gelingen wird!). Als Mitstreiter habe ich aber immerhin zwei alte Herren gewinnen können: Helmut Schmidt und Fritz Stern.

Der Pluspunkt an Krügers Kommentar ist die Schilderung der Kollateralschäden, die ein von ihm durchgewunkener, sprich: von ihm und der SZ nicht geächteter Angriffskrieg Israels auf den Iran haben würde: den längst überfälligen, nur durch das Drucken von Dollarnoten verzögerten Zusammenbruch des imperialistischen Geldkreditsystems – und damit auch den Niedergang der SZ. Er schreibt völlig zutreffend:

Ein Preisschock beim Öl würde die ohnehin schwierige Wirtschaftsentwicklung in Europa und den USA massiv beeinträchtigen – und damit die Chancen von Präsident Barack Obama auf eine Wiederwahl. Ein neuer Krieg im Nahen Osten gar würde noch weit größere Risiken bergen. Niemand kann garantieren, dass die Ereignisse sich dann noch unter Kontrolle halten lassen.

Richtig, Krüger, und nur deswegen geht Ihnen die Muffe:

Ihre Angst vor Kontrollverlust – das Kainsmal jedes OPFERMENTALITÄTERs – genauer gesagt: einzig Ihre Angst vor dem Niedergang auch der SZ und dem damit verbunden Verlust Ihres gut alimentierten Arbeitsplatzes, sie  hält Sie noch davon ab, „Israel“ auch unverhüllt zum – objektiv – grundgesetz- und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg aufzufordern, ja: zu ermuntern.

Doch merken Sie sich eines, Herr Krüger: wer – wie Sie und die SZ – „Krieg als Mittel der Politik“ nur in Erwägung zieht und damit legitimiert, ist nicht nur ein Feind der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, sondern ein Feind der Menschheit – und darf dementsprechend auch als Feind behandelt [2] werden.

Weil ich – getreu der Lebensweisheit: „lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“ – am schnellen Niedergang dieser Ihrer Ideologie und des sie gebärenden Geldkreditsystems Kapitalismus interessiert bin, komme ich als eingefleischter Pazifist einmalig auf Ihre Strategie, Herr Krieger, zurück, wenn ich sage:

Israelischer Angriffskrieg auf Iran? Denn man tau!

Gleicher Meinung wie ich bezüglich der Kriegsgefahr ist dieser ehemalige CIA-Offizier:

Neocons Israel doppelte Loyalität

Das Thema doppelte Loyalität, konkret: die zionistische Instrumentalisierung des Pentagons, des State Departments und der Wall Street – Joe Biden, Vice President of the USA: „I Am A Zionist. You Don’t Have To Be A Jew To Be A Zionist“ (natürlich gecancelt: http://www.youtube.com/watch?v=1bCSpVLGCZY) – wird nicht nur von Ray McGovern, sondern auch in dem hervorragenden propagandistischen Neocon-PR-Film der ARD geoffenbart: BEWÄHRUNGSPROBE (!) FÜR OBAMA! (BR 2010 – falls ebenfalls gecancelt: Youtube).

 Und die wirkliche (!) Bedr0hung, die das zionistische Regime Israels (und der USA: Joe Biden) für den Weltfrieden darstellt und die vor mir schon Günter Grass konstatiert hatte, ist bereits im Jahre 2008 vom britischen Geheimdienst konstatiert worden, wie ich es in HAARETZ vom 9. 12. 2016 gelesen habe:

israel-gefahr-in-nah-ost

PS. Wie locker westliche Journalisten mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker umgehen, das zeigt auch dieses Interview mit Assad im SPIEGEL vom 7. 10. 2013, in welchem der Interviewer den Israelis wie selbstverständlich freie Hand gibt, die „Ordnung“ des Imperiums auch in Syrien mit Waffengewalt herzustellen bzw. beizubehalten:

Assad über Israel

Kennt Assad denn nicht den zionistischen Masterplan von Oded Yinon:
A Strategy For Israel In The 1980s oder die Reaktion des zionistischen Regimes auf
9 / 11:

Israel 9 - 11

Das genau ist auch das Thema von Ken Jebsen in:

nachdenKEN über: CIA-Folterbericht und Konsequenzen

Veröffentlicht am 17.12.2014

———————————————————————-

Anm. [1] gemeint sind mit diesen Metapher bei mir natürlich immer die Machthaber und die Herrschenden eines Landes, nicht seine Bevölkerung.

Anm. [2] Sie erinnern sich doch sicherlich noch an die Berufsverbote-Politik der Regierung Brandt, Herr Krüger?

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13 Antworten zu Israelischer Angriffskrieg auf Iran? Denn man tau!

  1. blogfighter schreibt:

    19.10.2017 Novum
    Israel bestätigt erstmals Luftangriff in Syrien
    Ein ungewöhnlicher Vorgang: Anfang dieser Woche hat Israel erstmals offiziell einen Luftangriff in Syrien vermeldet. Nun stellt sich die Frage, was das Land mit dem Schritt bezweckt.

    Nördlich von Israel ist es am 16. Oktober zu einem militärischen Zwischenfall gekommen. Israelische Aufklärungsflugzeuge überflogen den Libanon und wurden von einer syrischen Rakete beschossen. Nach der Heimkehr der Aufklärungsmaschinen schickte Israel Kampfflugzeuge. Mit einer Rakete zerstörten sie die syrische Luftabwehrstellung nahe Damaskus, von wo aus der Angriff auf die Aufklärungsflugzeuge mit einer russischen SA5-Rakete erfolgt war.

    Derartige Scharmützel sind nichts Neues und wurden in den vergangenen Jahren immer wieder von „ausländischen Quellen“ gemeldet. Auch der frühere Luftwaffenchef Amir Eschel hatte mit Bezug auf den Libanon von derlei Aktionen im Nachhinein gesprochen. Doch nun hat erstmals der israelische Militärsprecher Jonathan Conricus diese Kette von Ereignissen offiziell bestätigt. Auf Twitter hieß es: „Als Antwort haben Flugzeuge der israelischen Armee Luftabwehr-Stellungen in Syrien angegriffen.“

    Den Vereinten Nationen zufolge herrscht dann Krieg, wenn ein Land von seinem Nachbarn militärisch angegriffen wird. Doch solange der Angriff nicht offiziell als solcher bestätigt und dargestellt worden ist, kann man so tun, als wäre nichts passiert.

    Formal betrachtet könnten Israelis wie Syrer jeden militärischen Übergriff der anderen Seite als „Kriegserklärung“ sehen. Das gilt für Querschläger des syrischen Bürgerkriegs entlang der gemeinsamen Waffenstillstandslinie auf den Golanhöhen – also Schüsse oder Granatbeschuss – was durchaus auch schon israelische Opfer gefordert hat. Als „Kriegserklärung“ könnten aber genauso gut auch „mutmaßliche“ israelische Bombardements auf dem Flughafen von Damaskus oder syrischen Militärstellungen gewertet werden.

    Diplomatisches Schweigen

    Laut „ausländischen Quellen“ flogen unter dem Decknamen „Operation Obstgarten“ vier israelische F-15-Kampfflugzeuge am 6. September 2007 einen Angriff auf den Al-Kibar-Reaktor in Syrien und zerstörten ihn. Angeblich bastelten die Syrer dort mit Hilfe aus Nordkorea an einer Atombombe. Doch Israel hat diesen mächtigen Schlag niemals bestätigt. Syrien schwieg unterdessen zu dem Vorfall, weil es nicht eingestehen konnte, sich in einen unangemeldeten Atomreaktor am Bau einer Atombombe zu versuchen. Trotz riesiger Schlagzeilen in aller Welt taten die beiden direkt betroffenen Seiten so, als sei nichts passiert. Auch wenn alle Nachrichtenagenturen berichten, Menschenrechtsorganisationen und andere politische Aktivisten laut schreien, ist in der diplomatischen Welt „nichts passiert“, solange keine Seite das Ereignis offiziell bestätigt.

    Syrien hat mit Israel nach dem letzten echten Krieg in Nahost, dem Jom-Kippur-Krieg im Oktober 1973, ein kompliziertes Entflechtungsabkommen auf den Golanhöhen geschlossen. Trotz einer ganzen Reihe von tatsächlichen oder mutmaßlichen Zwischenfällen herrscht zwischen diesen beiden Erzfeinden ein geradezu gespenstischer „Frieden“. Die ruhigste Grenze zwischen Israel und einem Nachbarn ist ausgerechnet die Waffenstillstandslinie auf den Golanhöhen, während es aus Libanon, Ägypten und sogar Jordanien sowie aus dem Gazastreifen immer wieder zu Raketenbeschuss oder Terrorattacken gekommen ist.

    Dabei hat Israel mit mit Ägypten 1979 und mit Jordanien 1994 einen Friedensvertrag unterzeichnet. Die Israelis wissen auch genau, dass nicht etwa Ägypten hinter Raketenangriffen auf Israel – zuletzt am vergangenen Sonntag – steckt, sondern Terror-Organisationen wie Al-Qaida, die im Sinai auch gegen die ägyptische Armee ankämpfen. Israel hat mit „Militäroperationen“ reagiert, wenn die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) oder die Hisbollah von Libanon aus Israel mit Raketen beschossen hat. Ebenso gab es seit 2008 drei Gaza-„Kriege“. Aus guten völkerrechtlichen Gründen müssen diese als „Militäroperation“ und nicht als „Krieg“ bezeichnet werden, da das israelische Militär gegen Milizen oder Terror-Organisationen und nicht gegen eine fremde Armee vorgegangen ist.

    Wechselseitige Abschreckung

    Die eigentümliche Methode, in Syrien bestimmte Ziele anzugreifen, wobei die Israelis nichts bestätigten, während die Syrer dazu schwiegen, hatte für beide Seiten Vorteile. Israel schickte so den Syrern „Botschaften“ und unterstrich gewisse „Rote Linien“. So hat Israel offiziell erklärt, dass es keine Lieferungen hochentwickelter Waffensysteme wie Luftabwehrraketen an die Hisbollah im Libanon dulde. Genauso will Israel den Waffenschmuggel von Iran an die libanesische Miliz um jeden Preis verhindern. Die Syrer mussten zwar erniedrigende Attacken und eine Verletzung ihrer Souveränität schlucken, waren durch ihr Schweigen aber nicht gezwungen, gegen Israel in den Krieg zu ziehen.

    Bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 funktionierte noch eine gegenseitige Abschreckung. Die Syrer verfügten über ein von den Sowjets geliefertes Raketenarsenal, mit dem sie jeden Punkt in Israel augenblicklich treffen konnten. Damals wurde nicht einmal von Giftgas oder anderen Massenvernichtungswaffen gesprochen. Umgekehrt verfügt Israel über eine Luftwaffe und eine den Syrern klar überlegene Militärmacht, mit der ebenso jederzeit die wichtigsten Städte in Syrien in Schutt und Asche gelegt werden könnten.

    Nachhaltige Botschaft

    Im Jahr 1982, während des ersten Libanonkrieges kam es zu Luftgefechten über libanesischem Territorium, bei denen die Israelis ein Drittel der syrischen Kampfflugzeuge abschossen. Da sich die Luftkämpfe außerhalb des Territoriums beider Länder abspielten, kam es nicht zu einem direkten Krieg. Damals achteten die Syrer penibel darauf, die israelischen Kampfflugzeuge über dem Libanon nicht vom eigenen Territorium etwa mit Raketen zu beschießen. Sie wollten den Israelis keinen Vorwand liefern, Syrien direkt anzugreifen. Die Syrer hatten jedoch durch ihre Verluste bei den Luftkämpfen eine saftige „Lehre“ erhalten. Sie wirkt bis heute nach.

    Israel war auf einen langen Bürgerkrieg in Syrien vorbereitet. Heute sind die Beziehungen nicht minder kompliziert. Im Gegensatz zu fast allen „Experten“ in Europa hatte Israel nach Ausbruch des Bürgerkriegs nicht einen baldigen Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad – innerhalb von zwei Wochen – „vorhergesehen“. Gefragt, warum Israel sich nicht mit irgendwelchen Aufständischen gegen den brutalen Diktator im nördlichen Nachbarland verbünde, kam im israelischen Außenministerium eine diffuse Antwort: Man wisse noch nicht, wer die Oberhand gewinnt und wem man wirklich vertrauen soll.

    Eine diplomatische Botschaft an den Iran?

    Ohne sich in die internen Zwiste spürbar einzumischen, beschränkte sich Israel vor allem auf humanitäre Hilfe. Verwundete und Kranke, Frauen und Kinder, sowie Kämpfer aller Fraktionen, die in Syrien nicht behandelt werden können, wurden an die Grenze gebracht, von israelischen Militärambulanzen übernommen und auf Krankenhäuser in Galiläa verteilt. Dort wurden sie auf israelische Staatskosten gesund gepflegt und anschließend wieder in ihre syrische Heimat zurückgeschickt.

    Israelische Experten zerbrechen sich den Kopf, welche Auswirkung die ungewöhnliche Bestätigung eines Angriffs durch den israelischen Militärsprecher haben könnte. Ungeachtet des erstaunlichen Verstoßes gegen die bisherigen Spielregeln ist klar, dass die stark geschwächten Syrer sich heute keinen Krieg gegen Israel leisten könnten. Israel hingegen hat mit seiner Ankündigung nicht nur die Syrer angesprochen. Auch den Russen, Amerikanern und nicht zuletzt dem Iran hat es damit deutlich gemacht, dass es rote Linien gibt, wenn von Syrien aus, mit einer russischen Rakete, israelische Aufklärungsflugzeuge über Libanon ins Visier genommen werden.

  2. blogfighter schreibt:

    13. Januar 2017, 07:47 Uhr

    Explosionen bei Damaskus
    Syrien wirft Israel Angriff auf Militärflughafen vor

    Ein Militärflughafen bei Damaskus ist in der Nacht von mehreren Raketen getroffen worden. Syriens Armee macht dafür Kampfjets aus Israel verantwortlich.
    Israels Armee verweigert eine Stellungnahme zu den Vorwürfen des syrischen Regimes. Denn staatsnahe Medien melden, dass ein Militärflughafen in der Nähe von Damaskus in der Nacht zum Freitag von mindestens acht Raketen aus israelischen Kampfjets getroffen wurde.
    Die Explosionen hätten ein Feuer auf dem Militärairport Masseh im Südwesten der Hauptstadt entfacht. Sicherheitskreise sagten der Deutschen Presse-Agentur, dass mindestens vier Menschen bei dem Angriff verletzt wurden. Ein syrischer Oberbefehlshaber sagte dem Staatsfernsehen, dass die Geschosse kurz nach Mitternacht aus dem Norden Israels abgefeuert worden seien. Der Angriff werde Konsequenzen haben.
    Auch die amtliche Nachrichtenagentur Sana berichtete von den Explosionen. Demnach eilten Krankenwagen zum Ort des Geschehens. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP in Damaskus hörte die Explosionen und sah ein großes Feuer auf dem Militärflughafen. Rauch war über Damaskus zu sehen.
    Der Militärairport Masseh ist Sitz des berüchtigten Geheimdienstes der syrischen Luftwaffe, der dort über ein großes Gefängnis verfügt. Schon im Jahre 2013 hatte Israel den Flughafen angegriffen.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-wirft-israel-angriff-auf-flughafen-bei-damaskus-vor-a-1129782.html

  3. blogfighter schreibt:

    Die Zionistin Glick propagiert den Angriffskrieg

    (…) Die USA und Europa lassen sich nicht durch den Iran täuschen, weil der Iran gut im Verbergen seiner wahren Absichten ist. Sie lassen sich vom Iran täuschen, weil sie sich täuschen lassen wollen. Sie wollen glauben, dass sie den Iran nicht angreifen und das Regime nicht stürzen müssen, um zu verhindern, dass es eine Atommacht wird. Sie wollen glauben, dass sie den Iran beschwichtigen können, indem sie vorgeben, er sei keine Gefahr, genauso wie sie glauben, sie können die Gefahr des Terrors durch Dschihadisten im US-Militär und in Benghazi beenden, indem sie vorgeben, dass sie nicht existieren.

    Sie wollen glauben, dass diese Bedrohungen ignoriert oder wegbeschwichtigt werden können. Und so, wie Obama und seine Anhänger bereit sind, Hasans Handlungen wegzuheucheln, um die „Vielfalt“ zu schützen, und den Angriff in Benghazi vom 11. September 2012 wegzuheucheln, um den Mythos des arabischen Frühlings zu schützen, sind sie auch bereit, dem Iran zu ermöglichen, eine Atommacht zu werden, um die Heiligkeit der Beschwichtigungspolitik zu schützen.

    Die einzige Sache, bei der sie bereit sind, energisch aufzutreten, ist die eines israelischen Angriffs. Und sie sind in dieser Frage in den letzten zehn Jahren energisch aufgetreten. Es ist nicht so, dass die USA dem Iran vorsätzlich ermöglicht, ein nukleares Arsenal zu erwerben. Es ist nur so, dass die US-Elite in Regierung und Medien sich mehr um den Schutz ihres Glaubens an Vielfalt und Beschwichtigung kümmert, als darum, zu verhindern, dass der Iran zur Atommacht wird.

    Sie haben sich selbst davon überzeugt, dass die Aussicht auf Beschwichtigung des Irans verdampfen wird, wenn Israel die iranischen Atomanlagen angreift. Und so haben wir eine Parade von hochrangigen US-Beamten des Verteidigungsministeriums gesehen, die jedes Mal nach Israel hinabsteigen, wenn es scheint, dass Israel einen Angriff auf den Iran plant. Wir haben eine Parade von ehemaligen israelischen Militär- und Sicherheits-Chefs mit engen Verbindungen zum US-Verteidigungs-Establishment gesehen, die vor jedem verfügbaren Mikrofon erklären, dass Israel den Iran nicht angreifen darf und dass wir uns auf Obama verlassen können, dass er uns schützt.

    Aber wir dürfen ihren Zusicherungen nicht glauben oder ihrem Druck erliegen. Obama wird seinen Kurs nicht ändern. Er muss es nicht tun. Solange er den Glauben an den Gott der Beschwichtigungspolitik beibehält, werden die US-Medien ihn schützen. Und so lange, wie sie ihn zu schützen, wird er keinen Preis für seine Fehler bezahlen. Also wird er sie wiederholen.

    Israel kann einen nuklearen Iran nicht dulden. Also muss Israel die iranischen Atomanlagen angreifen.

    Es gibt nichts mehr zu sagen.
    Time am 8. September 2013

  4. blogfighter schreibt:

    07. Dezember 2014, 17:36 Uhr
    Bürgerkrieg
    Syrien meldet Angriffe israelischer Kampfflugzeuge

    Die israelische Luftwaffe hat Medienberichten zufolge Ziele in Syrien angegriffen. Das syrische Regime hat derweil nach einem Angriff der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) auf den Militärflughafen Dair as-Saur seine Attacken auf die Dschihadisten verstärkt.

    Damaskus/Dair as-Saur – Am Sonntagnachmittag hat die israelische Luftwaffe verschiedene Ziele in Syrien nahe des Internationalen Flughafens Damaskus angegriffen. Auch die Stadt Dimas nahe der Grenze zum Libanon sei Ziel von Angriffen gewesen. Das meldet das syrische Staatsfernsehen. Es habe keine Verletzten geben. Anwohner in Damaskus berichteten von lauten Explosionen.

    Ein von der Hisbollah betriebener Fernsehsender im Libanon meldete ebenfalls israelische Luftangriffe in der Nähe des Flughafens von Dimas. Angegriffen wurde auch der Militärflughafen Dair as-Saur im Osten Syriens. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hatte diesen bereits seit Donnerstag immer wieder bestürmt, das syrische Regime hat seine Attacken auf die Dschihadisten daraufhin verstärkt.

    Militärische Auseinandersetzungen zwischen Israel und Syrien gibt es sporadisch im Bereich der seit dem Jahr 1967 zu zwei Dritteln von Israel besetzten Golanhöhen. Im September schoss Israel ein syrisches Kampfflugzeug über den Golanhöhen ab. Im März hatte die Luftwaffe Angriffe auf militärische Ziele in der Region Kuneitra geflogen. Damaskus liegt allerdings weiter im syrischen Landesinnern.

    Für die Golanhöhen gilt seit dem Jahr 1974 ein Waffenstillstand, der von den Vereinten Nationen überwacht wird. Entlang der Demarkationslinie wurde eine Pufferzone eingerichtet. Die anhaltenden Gefechte der syrischen Regierungsarmee gegen Rebellen greifen aber immer wieder auf die entmilitarisierte Zone über und führten zu Verletzungen der Waffenstillstandslinie.

    Im Sommer hatten syrische Rebellen fast vollständig die Kontrolle über die Osthänge der Golanhöhen übernommen. Damaskus versuchte daraufhin auch mit Luftunterstützung, verlorene Gebiete zurückzuerobern.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-meldet-angriffe-israelischer-kampfflugzeuge-a-1007093.html

  5. blogfighter schreibt:

    Iran brüstet sich mit Raketenarsenal der Hisbollah

    Beirut/Teheran – Im nächsten Krieg zwischen Israel und der Hisbollah ist kein israelischer Ort mehr vor Raketenangriffen sicher. Das behauptet zumindest Amir Ali Hadschisadeh, Befehlshaber der Luftwaffe der iranischen Revolutionswächter.

    „Die militärischen Fähigkeiten der Hisbollah haben sich in den vergangenen Jahren so dramatisch verbessert, dass sie jedes Ziel der Besatzer mit großer Genauigkeit treffen und vernichten kann“, sagte Hadschisadeh in Teheran. Ein neuer Konflikt werde für Israel verheerende Folgen haben. „Die Zionisten würden ihr blaues Wunder erleben“, zitierte ihn die Internetseite der Revolutionswächter.

  6. blogfighter schreibt:

    03. November 2013, 16:27 Uhr
    Möglicher Iran-Einsatz
    Israel soll bald US-Spezialflugzeuge erhalten

    Die USA wollen Israel rasch sechs High-Tech-Fluggeräte vom Typ V-22 Osprey liefern. Die Maschinen sind schnell, fliegen unter dem Radar – und könnten bei einem möglichen Angriff auf iranische Nuklearanlagen eine entscheidende Rolle spielen.

  7. blogfighter schreibt:

    Jetzt habe ich sogar den neuen Papst überzeugen können:

    „NIE WIEDER KRIEG“ in neun Sprachen

    Noch eindringlicher wurde Mario Toso, der Sekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden. Im Interview mit Radio Vatikan sagte er, der Konflikt in Syrien enthalte „alle Zutaten, um in einem Weltkrieg zu explodieren“. Franziskus selbst griff einen berühmten Satz seiner Vorgänger Pius XII. und Paul VI. auf: „Nie wieder Krieg!“, rief er den Tausenden von Menschen auf dem Petersplatz zu; später sandte er dieselbe Botschaft noch einmal in die Welt, per Twitter, in neun Sprachen.
    Am kommenden Samstag sollen Katholiken in aller Welt gegen den Krieg fasten und beten – auch das eine eindeutige Geste: Johannes Paul II. hatte zu einem solchen Tag am 5. März 2003 aufgerufen, gegen die drohenden US-Angriffe auf den Irak.

  8. blogfighter schreibt:

    Deutschlandfunk_Interview:

    Shimon Stein hat Fragen an die Bundesregierung in Berlin. Er war Botschafter Israels in Berlin, lehrt heute am Institut für nationale Sicherheitsstudien in Tel Aviv.

    (….) Meurer: Da Sie die deutschen Verhältnisse gut kennen, Herr Stein, wie erklären Sie sich das, Joschka Fischer – da haben wir gerade drüber geredet – wandelt sich vom Pazifisten, zum – ich sage mal schlagwortartig – Bellizisten, und Schwarz-Gelb genau andersherum?

    Stein: Das war für mich, glaube ich, war Joschka Fischer und die damalige Regierung eine Meilensteinentscheidung getroffen. Und übrigens: Seitdem herrscht in der internationalen Diplomatie die humanitäre Intervention, die eigentlich die Staatengemeinschaft aufruft, wenn ein Land in einer humanitären Lage verfällt und das Regime weiter gegen seine eigene Bevölkerung, dass die internationale Gemeinschaft ein Recht eben hat aus humanitären Gründen, sich dort zu intervenieren. Und ich frage mich: Wann wird der Punkt kommen, wo man moralisch die gegenwärtige Lage (in Syrien – GW) ja nicht mehr rechtfertigen wird? Das ist für mich die Frage, und die soll man eigentlich an die deutsche Bundesregierung auch stellen.

    Meurer:

  9. blogfighter schreibt:

    Tricky Dick: soon goes it loose!

    Krieg durch die Hintertür

    Senat verpflichtet USA zur Unterstützung eines israelischen Überfalls auf Iran
    Von: Knut Mellenthin Aus: Junge Welt vom 28. 5. 2013

    Der US-Senat hat die israelische Regierung einstimmig ermächtigt, die Vereinigten Staaten in einen Krieg gegen den Iran zu führen. Die in der Geschichte des Landes – und vermutlich sogar in den gesamten internationalen Beziehungen – einmalige Resolution wurde am vorigen Mittwoch mit 99 zu null Stimmen verabschiedet. Gemeinsam eingebracht hatten sie im Auftrag der Pro-Israel-Lobby AIPAC der ewig aggressive republikanische Hardliner Lindsey Graham und der Demokrat Robert (»Bob«) Menendez aus New Jersey. In den Medien wurde das einschneidende Ereignis kaum wahrgenommen.

    (…)Im letzten Satz der Entschließung heißt es zwar: »Nichts in dieser Resolution darf als Autorisierung zur Anwendung von Gewalt oder als Kriegserklärung ausgelegt werden.« Aber das ist nur ein Routinevorbehalt geübter Kongreßjuristen, der in diesem Fall ohne praktische Bedeutung ist. Beide Häuser des amerikanischen Kongresses haben, vielleicht mit Ausnahme des Suez-Kriegs im Jahre 1956, mit großer Mehrheit jede militärische Handlung Israels als »gerechte Selbstverteidigung« unterstützt. Und die Vorstellung, daß die US-Regierung einen Überfall Israels auf den Iran nicht als »gerechte Selbstverteidigung« einstufen könnte, ist ebenso absurd wie unrealistisch. Wahr an dem Standardvorbehalt ist lediglich, daß es nicht der Präsident der USA ist, der durch diese Resolution zur Auslösung eines Krieges mit wahrscheinlich weitreichenden regionalen Folgen autorisiert wird, sondern der Ministerpräsident Israels und sein engeres Kabinett.

  10. blogfighter schreibt:

    Eine sehr gute Analyse der Interessen der Profiteure einer Kriegsführung der USA gegen Iran:

    Dämon Iran von Michael Lüders

    http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2012/maerz/daemon-iran

  11. blogfighter schreibt:

    Eine sehr gute Analyse der Interessen/Motive der USA in punkto Regime Change in Teheran:

    Iran-Krieg trotz Obama?
    Neunpunkteplan zur Kriegsverhinderung im Mittleren und Nahen Osten
    Von Mohssen Massarrat

    Online-Flyer NRhZ Nr. 396 vom 06.03.2013
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=18813&css=print

  12. blogfighter schreibt:

    Deutschlandradio:

    „Die israelische Bevölkerung macht sich große Sorgen“

    Avi Primor hält Angriff auf den Iran momentan nicht für möglich

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1849053/

  13. blogfighter schreibt:

    Wann beginnt das „fröhliche Jagen“?!

    Muss die internationale Gemeinschaft in Syrien eingreifen? Gedankenspiele des französischen Präsidenten Hollande sorgen in Berlin für Unruhe, Koalition und Opposition sind konsterniert. Die Regierung Merkel verfolgt einen anderen Plan – und will eine Blamage wie beim Libyen-Einsatz vermeiden.

    SPON

    Ein neuer Vorstoß auch zur Militarisierung der deutschen Außenpolitik:

    Erst die israelischen „Gedankenspiele“ mit einem israelischen Angriffskrieg auf den Iran – und jetzt das israelisch-französische Doppel von Herrn Lévy und Herrn Hollande: frisch ans Werk, tapfere blogfighter, das Morgenrot des Armaggedon will genutzt sein, denn für die Plappernde Kaste „klar ist auch: Mit jedem Massaker dürfte der Druck auf die internationale Gemeinschaft steigen, in Syrien einzugreifen.“

    Dann tut es doch einfach und holt euch endlich die blutigen Schnauzen (doch vergesst keinesfalls, die im Forum so rachsüchtigen Bellizisten zum wirklichen Kriegsdienst zu verpflichten)

    Wann dürfen wir also mit dem nächsten „Angriff“ in der Tongking-Bucht oder auf den Sender Gleiwitz rechnen?! Heute Abend? Morgen früh?!

    Ist doch egal, also: Kriegsverbrecher aller Länder – schart Euch erneut um die Trikolore und frisch auf zum fröhlichen Metzeln, erst nach Syrien – und dann in den Iran!

    So what, sagt das Imperium.

    Lies auch: https://profiprofil.wordpress.com/2012/04/10/munchner-dissidentenjagd/#comment-324

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