Weghorns Standpunkt

work in progress: 11. 01. 2017

Lieber Leser (m/w),

ich denke, es ist an der Jahres-Zeit, mich zum einen für Ihre Aufmerksamkeit zu bedanken – auch wenn ich mir vorstellen kann, dass nicht wenige von Ihnen bereits meine Post vom Tiger kampfkompetenz.de ungelesen dem Junkmailspeicher überantwortet haben; zum zweiten aber ist es wohl mal an der Zeit, dass ich die Beweggründe offenbare, die mich veranlasst haben, den modernen (!) Zionismus publizistisch – also sowohl inhaltlich als Weltanschauung wie auch als  Geschäftsidee namens Antisemitismus-Vorwurf – zu bekämpfen, und dies genau so, wie es der Erfinder des Zionismus vorgeschlagen und vorgemacht hat:

Herzl Selbstverständnis eines RevolutionärsDiejenigen, die schon mal Post von mir bekommen haben, kennen ja die Devise, nach der ich Menschen beurteile – und selbst beurteilt werden möchte:

Woher kommt eigentlich
mein INTERESSE,
den WIDERSPRUCH Dritter nicht
tolerieren, aushalten, herausfordern,
geschweige denn loben oder gar lieben
zu WOLLEN?!

Aus meiner UNFÄHIGKEIT, wirklich denken zu KÖNNEN?!
Aus meiner EXISTENZANGST, meiner Feigheit vor den Feinden der Menschheit?
Aus meinem SELBST VERSCHULDETEN Defizit in Sachen
„professionelle Kampfkompetenz“?!

Und wem nützt diese meine UNFÄHIGKEIT wirklich?!

Nun: jeder, der meinem Gedankengang  gedanklich zu folgen vermag (was für den UNFÄHIGEN wirklich nicht einfach ist!), hat ja längst meine zwei politischen Kampfaufträge identifizieren können:

1. in der Hauptsache führe ich publizistisch – speziell per Kritik der Plappernden Kaste – meinen Kampf für eine Politik der friedlichen Koexistenz, die ihrerseits auf dem Art. 26 GG – konkret: der Ächtung von Angriffskrieg als Mittel der Politik – basiert und die darauf abstellt, durch eine Demilitarisierung Deutschlands, der Europäischen Union, Russlands und des gesamten Nahen Ostens genau jene Finanzmittel sowie das politische Vertrauen gewinnen zu können, die / das es braucht, um national und weltweit eine soziale und demokratische Politik durchsetzen zu können; die VR China würde da sofort mitziehen, und die USA würden endlich mit ihren – heuer noch kriegerisch exportierten – inneren Widersprüchen konfrontiert werden, wobei ich es den Amis zutraue, auch diese Bewährungsprobe ihres Abschieds vom american way of life auf Kosten Dritter erfolgreich zu meistern!

2. und in der Sache selbst bekämpfe ich publizistisch – also unter dem Schutzschirm von Art. 5 GG – alle diejenigen Profiteure, die an einer Politik der friedlichen Koexistenz – innen- wie außenpolitisch! – im Nahen Osten und einer Demilitarisierung Deutschlands momentan noch kein Geschäftsinteresse haben, weil sie mit dem Führen (lassen) von Angriffskriegen, mit der Eroberung von ausländischen Territorien, mit der Unterstützung von Diktatoren rohstoffexportierenden Staaten sowie mit der Verdummung und Verängstigung ihrer Bürger sich leistungslos ein Einkommen aneignen können, das obszön zu nennen noch eine Verhöhnung der Ausgebeuteten weltweit wäre.

Diesen meinen strategischen Zielsetzungen hat sich auch die Aktion Friedenswinter am 1. Dezember 2014 angeschlossen:

Aufruf FriedenswinterDass in punkto „Logik des Krieges“ nun der moderne Zionismus ins Zentrum meiner Kritik geraten ist, das beruht auf zwei Faktoren, als da sind:

Erstens berührt mich die Ideologie des Zionismus existentiell, weisen doch Theorie und Praxis der heutigen zionistischen Politik weltweit eine solche Nähe zu einer Politik des Angriffskriegs als legalem Mittel der Politik auf – in der amerikanischen und der israelischen Verfassung gibt es keinen Art. 26 GG, der schon die „Vorbereitung“ eines Angriffskriegs als Verbrechen darstellt! – deren Auswirkungen ich 1942 ff. sinnlich erleben musste und heute noch als Trauma zu verarbeiten habe. Und

Zweitens gehört der Zionist nun einmal zu den klügsten und raffiniertesten Vertretern der Gattung Mensch weltweit, so dass man im intellektuellen Kampf mit ihm nur dazu lernen kann –  was zu meinem Verständnis von Professionalität gehört!

Herzl Feind

Und ich bin mir sicher: der professionelle Zionist sieht mich genau so, wenn ich ihm, meinem Feind, auf den Leib rücke, denn zumindest er hat es geschnallt:

Gerade von meinem Feinde zu lernen hilft mir,
meine Kampfkompetenz zu professionalisieren!

Mein Geschenk zum Fest der Liebe sei also dieser Gedanke: Du solltest  Deine mehr oder minder „guten“ Feinde nicht eliminieren, sondern sie wirklich studieren – und auch sie mit Deiner Kritik beschenken („liebe Deine guten Feinde!“),  besiegt doch bei dem einen oder anderen dann  manchmal auch das progressive Erkenntnisinteresse sein egoistisches Geschäftsinteresse….!

Nur ein Möchtegern-Zionist dürfte also so borniert sein oder bleiben, meine Essays nicht aufmerksamst zu studieren und deren Aussagen – hochgradig merk- und diskussionswürdige Erkenntnisse darunter – mit Seinesgleichen zu debattieren, auch wenn er ahnt, dass die Unterwerfungsgesten der Plappernden Kaste in Wissenschaft, Journalistik und Politik – Herzl spricht von ihm, dem Hasbara-Mitläufer, als dem  „unterwürfigen Effekthascher“ – bei einem wirklichen Zionisten doch nichts weiter als Verachtung hinterlassen:

Wir verstehen uns schon, der Mossad und ich!

Zumindest ersehe ich das aus diesem Artikel des einstigen Mossad-Chefs Schabtai Schavit, der sich Ende November 2014 in der Haaretz in einer Weise kritisch über das zionistische Projekt geäußert hat, die er aus diesem Artikel gewonnen haben könnte; hier also seine, nämlich meine strategische Empfehlung vom 1. Januar 2014, abgedruckt in der Neuen Rheinischen Zeitung vom 03. Dezember 2014:

Zionismus rettenFür die drei Personen, die auch im nun vergangenen Jahr 2013 meine tiefe Verbundenheit mit dem „Jüdischen“ in mir und außerhalb von mir hinwiederum nicht erkannt haben konnten, die also nicht verstanden haben, dass mein Antizionismus kein Antijudaismus ist und dass die zionistische Gleichsetzung – und damit Delegitimation – meines Antizionismus mit Antisemitismus mich schon schmerzt, empört und erschreckt – alles schon mal dagewesen – für diese drei Gegner habe ich diese Empfehlung als Geschenk parat:

Studiert die BLUEPRINTtheorie!
Und widerlegt sie endlich!

BLUEPRINTtheorieWelcher Wissenschafter, welcher Publizist, welcher Politiker hat jemals die Falsifizierung seiner Theorie als Bitte in die Welt gesetzt, WER hat die Welt um die Widerlegung seiner Theorie nachgeradezu angefleht? Bisher vergeblich: WARUM wohl?!

WER außer mir, bitte schön, hat diese professionelle Reife an den Tag gelegt: ich höre!?

Was ich ja erreichen möchte, das ist die erkenntnisinteressierte Beschäftigung mit den Grundlagen einer pazifistischen Politik –  auch „Friedenspolitik“ geheißen – die von meinem Vorbild Willy Brandt einstens ebenfalls gegen massiven Widerstand durchgesetzt worden ist, um auch im Nahen Osten den „Change“, den Wandel durch Annäherung zu erreichen. „Wie der aussehen könnte“, fragst Du?!

Zum Beispiel so, wie Martin Buber die Entwicklung Israels / Palästinas gesehen haben soll, wenn man der Interpretation von Mohammed Khallouk Glauben schenken darf:

Buber binationalDass die Einstaatenlösung auch mein Vorschlag ist, das habe ich in ZIONISMUSKRITIK UND SPD-MITGLIEDSCHAFT begründet

Ich vertrete also den gleichen Standpunkt, den Ilan Pappé vertritt:

Einstaaten-Lösung Pappe

Heute fliegt mir diese Nachricht zu: einstaatenlosungNoch zu Bubers Lebzeiten, im Jahre 1927, wurde auf dem 14. Zionistischen Kongress in der Araberfrage von “Palästina als Zweinationalitätenstaat”, also von einer “binationalen” Einstaatenlösung, gesprochen, eine Konzeption, die auf dem Gebiet, das wir heute Israel und Palästina nennen, endlich eingelöst gehört.

Israel Scheindemokratie1Diese weltfriedenssichernde und für die Wohlfahrt aller Landesbewohner enorm effektive Staatsform erfordert eben die Abkehr von der rassistischen Verirrung des heutigen zionistischen Konzepts, von der Konzeption eines – von der UNO 1948 nicht gewollten – „jüdischen“ Staates Israel also, konkret: vom Rassismus als Staatsdoktrin. Wenn die Deutschen das geschafft haben, dann muss das den Juden doch nicht schwer fallen…?!

Denn: ein Staat Israel, der sich selbst davor schützt, eine „israelische“ (!) Staatsbürgerschaft einzuführen, huldigt dem Prinzip Rassismus als Staatsdoktrin, in welchem auch Angriffskrieg und völkerrechtswidrige Besiedlung von Besatzungsgebiet ihren furchterregenden Platz einnehmen– was wiederum für mich  wahrlich keine Frohe Botschaft darstellt.

Das Herumgeiere  – wissenschaftlich formuliert: der antagonistische Widerspruch – der Zionisten kommt sehr gut in diesem Artikel in http://www.israelnetz.com  zum Ausdruck, einem zionistischen Internetorgan, das ausgesprochen objektiv informiert und von jedem Pazifisten abonniert und studiert werden sollte:

Rivlin: „Neue israelische Ordnung“

Staatspräsident Reuven Rivlin sprach bei der Konferenz am Sonntag von einer „neuen israelischen Ordnung“ in der Gesellschaft, die von demographischen Veränderungen innerhalb Israels herrühre. „Die aktuellen Veränderungen in der israelischen Gesellschaft werden tiefgreifende Auswirkungen auf die Weise haben, wie wir uns selbst und unser nationales Zuhause sehen. Ob wir es mögen oder nicht, die ‚strukturelle Eigenverantwortung‘ der israelischen Gesellschaft und des Staates Israels verändert sich vor unseren Augen.“

Aktuell gebe es 38 Prozent säkulare Juden und 15 Prozent national-religiöse Juden, ein Viertel Araber und ein knappes Viertel Ultra-Orthodoxe, gab Rivlin laut der Tageszeitung „Ha‘aretz“ an. Der Staatsmann stellte die Frage: „Sind wir in der Lage zu akzeptieren, dass zwei große Gruppen, die die Hälfte von der zukünftigen israelischen Bevölkerung ausmachen werden, sich nicht als Zionisten definieren?“

„Ich möchte nicht, dass mein Land ‚Israstina‘ genannt wird“

Oppositionschef Isaak Herzog warnte vor einem binationalen Staat, der Israel und das Fortbestehen eines nationalen Zuhauses für das jüdische Volk gefährde. „Es gibt aktuell 6,1 Millionen Araber und 6,5 Millionen Juden zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer .“ Innerhalb eines Jahrzehnts würden die Araber die Mehrheit bilden: 52 Prozent Araber und 48 Prozent Juden, sagte Herzog. „Ich möchte nicht 61 palästinensische Mitglieder in der Knesset . Ich möchte nicht, dass mein Land ‚Israstina‘ [d. Red.: für Israel und Palästina] genannt wird.“ (ms)

Dass auch der „Reformer“ Isaak Herzog rassistisch denkt – also den Art. 3 GG missachtet -, das habe ich in ZIONISMUSKRITIK UND SPD-MITGLIEDSCHAFT   so kritisiert, dass es mich – aus Selbstachtung – letztlich meine SPD-Mitgliedschaft gekostet hat.

Und dass auch Isaak Herzog sich keine „überkonfessionellen“ Organisationsformen  vorstellen mag, das manifestiert den von mir kritisierten rassistischen Charakter des Zionismus und der Orthodoxie!

Es steht also zu befürchten, dass in Reichsbürgergesetz1Groß-Israel der antagonistische WIDERSPRUCH zwischen dem zionistischen Herrenvolk und dem „arabischen“ Helotenvolk nicht mehr mit  dem heuer in Israel praktizierten, am  Reichsbürgergesetz der NSDAP von 1935 orientierten  Staatsbürgerschaftsmodell unterdrückt werden kann.

Wie ich es als Quintessenz meiner BLUEPRINTtheorie herausgearbeitet habe, so dienen sowohl  die Diskriminierung der „arabischen“ Bewohner Israels (es gibt keine Staatsbürgerschaft namens „Israeli“!), als auch die brutale Besatzungspolitik  sowie die im Zweijahresrhytmus exerzierten Gazakriege der Sozialisierung von Halbstarken, Backfischen, Grünschnäbeln und Hedonisten zu Herrenmenschen: We´re humans. They´re animals!

UntermenschenDer chauvinistische Charakter des zionistischen Regimes ist es, der nicht nur mich beängstigt, weil der Chauvinismus zur Systemstabilisierung immer einen Außenfeind benötigt, wobei Ministerpräsident Netanjahu auch am 28. 4. 2014 immer noch sowohl den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg (Art. 26 GG) propagiert als auch immer noch nicht auf die zionistische Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfs meint verzichten zu können.

Doch der Chauvinismus ist nicht nur eine externe Gefährdung Israels, sondern auch eine interne: We´re humans. They´re animals – sprich: UNTERMENSCHEN!

Avnery Sozialisation Soldat A

Heute fliegt mir diese Nachricht zu:todesschutze-netanjahu

Und soviel zum Thema zionistischer  = antisemitischer „Araberhass“ in Israel.

Netanjahu Rabin HassWie ich es begründet – und mit der oben referierten Argumentation des Zionisten Herzog belegt habe -, so zerstört die – zwecks Realisierung des völkerrechtswidrigen Masterplans eines Groß-Israel – „erforderliche“ Militarisierung der Öffentlichen Meinung Israels auch die demokratischen Fundamente des eigenen Gemeinwesens, potenziert also auch den Hass von „Arabern“ und Juden (Nichtzionisten) auf Juden (Zionisten). Ich will auch das nicht.

Antisemitismus-gleichZionismustheorie

Als Beleg dieser meiner BLUEPRINTtheorie – der zufolge der Zionismus die Basis des nationalsozialistischen Antisemitismus der „Variante A“ (= Lösung der Judenfrage) gebildet hat – referiere ich im Folgenden einen Abschnitt aus „Mein Kampf“, in dem Adolf Hitler 1927 am Konzept des kriegerischen „Chauvinismus“ (475) als strategisches Ziel seiner Politik der Sozialisierung des Herrenmenschen durch permanente Kriegsführung (im Inneren wie nach außen!) den „völkischen Staat“ (362) entfaltet und – enorm weitsichtig –  als seinen einzigen ebenbürtigen Gegner im Felde des Imperialismus, sprich: der Weltherrschaft, „den Juden“ benannt, aber den Zionisten gemeint hat:

Hitler Chauvinismus2

Die nämlich auch diesen Weg „zuerst“ betreten hatten, das sind, wie es der Zionist Kurt Blumenthal im Jahre 1916 kritisiert hat, zwar nicht „die Juden“, sondern wiederum die Zionisten gewesen:

Blumenfeld2Es ist auch uns inzwischen klar geworden, was die „politische Leitung“ im „Dritten Reich“ unter einer „passenden Erziehung der Jugend“ verstanden hatte – es war eben diese Sozialisation zum Herrenmenschen gewesen – und genau diesechauvinistische“ Sozialisationsstrategie ist von den Zionisten dann im Staate Israel perfektioniert worden:

RASSISMUS ALS STAATSDOKTRIN
ist in Israel
die mentale Basis des „jüdischen“ Staates.

Abgesehen davon, dass nicht nur die Fatah (5. November 1988) sowie die Arabische Liga (2002  und 2007) die Existenz Israels anerkennen – logischer Weise in seinen völkerrechtlich verbindlichen Grenzen von 1967 – sondern auch die Hamas eine „Koexistenz“ mit Israel vorschlägt, finde ich, dass es in 2017 auch an der zionistischen Zeit ist, von Theodor Herzls Doktrin Abstand zunehmen, derzufolge die „jüdische Nation“ nur durch einen „gemeinsamen Feind zusammengehalten werden“ könne:Nation HerzlIch muss natürlich einräumen, dass die von mir hier vorgeschlagene Einstaatenlösung „Israstina“ (Herzog) nicht nur das Ende von Kriegsführung und Unterdrückung, sondern eben auch das Ende eines palästinensischen und eines jüdischen Nationalismus erfordern würde, dass es also das Judentum – wie schon seit 2000 Jahren – auf das zurückschneiden würde, was es zu sein vorgibt: eine Religion, eine Organisationsform also, die auf der Grundlage von Art. 3 GG andere Religionen als konstitutiv für die „einzige Demokratie im Nahen Osten“ (Netanjahu) akzeptieren müsste.

Antideutsche  Text Dresden Fire Massacre 13. 2. 1945

Dieses zionistische Projekt ENDE DES NATIONALSTAATS, in Deutschland seit Ausbau der EU exemplarisch vorgeführt durch Zersetzung des  Nationalismus der „Biodeutschen“, sollen ja – studiert und versteht man die zionistische Strategie New World Order„die Europäer“ mit der EU sowie mit der „Entvolkung“ der Nationalstaaten per Massenmigration verwirklichen.

Man versuche beispielsweise ja nur zu verstehen, warum der Deutsche Bundestag nach Anschluss der DDR den Art. 23 GG – der 1949ff. die Bundesrepublik Deutschland als Staatsgebiet umrissen hatte – ersatzlos gestrichen hat. Natürlich ohne  „Willensbildung des Volkes“ gem. Art. 21 GG zu betreiben, genauer gesagt: den deutschen Staatsbürger zu befragen!

Das Deutschland von heute  ist – dem zionistischen Masterplan von Groß-Israel  entsprechend – nunmehr grenzenlos, allzeit bereit, in „Europa“ aufzugehen – oder vielleicht doch Europa nach dem „Beitritt“ der anderen Länder in Groß-Deutschland aufgehen zu lassen, wie einst im Mai 1942?! Und: ohne Staatsgrenzen kein Staatsvolk, weshalb im „Deutschen“ Reichstag auch eine Installation zu betrachten ist, die der „Bevölkerung“ Deutschlands zugeignet ist.

gg-1949Warum gestrichen?! Und wozu wohl?!

In der Gewissheit, meinen pazifistischen Standpunkt in der politisch-ökonomisch und militärisch relevanten Zionistenfrage verständlich gemacht zu haben, verbleibe ich mit den hoffnungsvollsten Grüßen für das Neue Jahr 2014, 2015, 2016 und 2017

Gerd Weghorn

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Eine Antwort zu Weghorns Standpunkt

  1. blogfighter schreibt:

    SPON 07. Dezember 2013 11:05 von Gerd Weghorn:

    FÜR DEN DRITTEN ZIONISTISCHEN WEG IN PALÄSTINA

    Zitat von Bad_Species:
    „Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen Erfolg. Dummerweise wird es irgendwelche Hamasspinner geben, die SPON lesen (wird Ihnen bei uns ja nicht verboten).“

    Das mit dem „verboten“ sagen Sie so: es würde mich schon wundern, wenn diese meine kritischen Anmerkungen veröffentlicht würden – schaun wer mal!

    Mein Interesse:

    Der Artikel von Frau Putz räumt – wenn auch zähneknirschend – ein, dass in Gaza zumindest Mädchen ihren Anspruch auf eine Lebensführung, die nicht unbedingt den Vorstellungen der Herrschenden entspricht, propagieren können, ohne dafür bestraft zu werden; so etwas wäre ihnen als jüdisches Mädchen in Mea Schearim (Jerusalem) beispielsweise nicht möglich.

    Dass die Hamas einen antizionistischen Kurs fährt, das ist für jeden, der die zionistische Politik des Vergrämens von „Arabern“ und Drusen – das ist die zionistische Bezeichnung für nichtjüdische Staatsbürger Israels Israel: eine gemeinsame säkulare „isralische“ Staatsbürgerschaft wird zionistischerseits abgelehnt – sowohl aus (Ost)Jerusalem wie aus der Westbank nicht unterstützt, mehr als verständlich.

    Dass die Hamas-Führung diese scharfe Abgrenzung gegenüber der zionistischen Regierung fährt, das ist – strategisch gesehen – überhaupt das einzige Pfund, das eine palästinensische Verhandlungsdelegation aufbringen könnte, hat doch die Gruppe um Abbas sich schon längst mit der zionistischen Strategie arrangiert, derzufolge die Westbank bzw. Palästina in ein bis zwei Generationen – sagen wir: 2050 – als Judäa und Samaria wieder in die „Heimstätte des jüdischen Volkes“ (Th. Herzl) einverleibt worden sein wird.

    Ich ergreife keine Partei, weder für die heutige Zionisten, noch für die Anhänger der Hamas-Strategie, sondern ich vertrete die Strategie des dritten Weges: Noch im Jahre 1927 wurde auf dem 14. Zionistischen Kongress in der Araberfrage (Jüdisches Lexikon A – C, Spalte 415) von “Palästina als Zweinationalitätenstaat”, also von einer “binationalen” Einstaatenlösung, gesprochen, eine Konzeption, die auf dem Gebiet, das wir Palästina nennen, endlich eingelöst gehörte.

    Der „Judenstaat“ kann per definitionem keine „Demokratie“ sein, da die biologistisch definierte Staatsbürgerschaft Israel – Beispiel: Zwangsverhütung für äthiopische Jüdinnen – dem auch und gerade von den Juden einst weltweit eingeforderten und erkämpften rechtlichen Gleichheitsgrundsatz von Art. 3 GG fundamentalistisch (!) widerspricht.

    Deshalb setze ich mich für die Brandtsche Politik des „Wandels durch Annäherung“ ein und wünsche mir zum Fest der Versöhnung (Chanukka) auch und vor allem auf zionistischer Seite die Einsicht, dass die zionistische Konzeption von 1927 die wirkliche Lösung der Araberfrage eröffnet, auch und gerade heute noch! Die Abbasleute im Westjordanland wären dafür sofort zu haben – und sehr wohl auch die Jugend im Gazastreifen.

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