BLUEPRINTtheorie: Es gibt keinen Antisemitismus mehr!

 Work in progress: 16. Mai 2017

Why is it “anti-Semitic stink” to tell the truth?

Lieber Wolfgang Blaschka,

ich danke Dir für Dein Geschenk, von dem Du schreibst:

„Ich wollte Dir tatsächlich meine Kritik schenken in der Hoffnung, dass Du ihr Einleuchtendes entnehmen kannst. Dazu musste ich Dir auch etwas einschenken. Ich wünschte, dass es nicht zu bitter geschmeckt hat.“ [1]

Endlich traut sich mal jemand, mich zu kritisieren – und die gleiche Gewissheit, Wolfgang, dass auch Du meine Kritik als Geschenk aufnehmen wirst, verbinde ich mit Dir, wobei ich Dich und meine anderen Kritiker bitte, diese Thesen hier auf dem Hintergrund jener verlinkten Artikel zu studieren, in denen ich ihre Ableitung bereits vollzogen hatte; hier gibt es „nur“ die Pointen: die Quintessenz meiner politisch-strategischen Beziehungs-, Gesprächsführungs- und Kampfkompetenz!

Deine Hauptempfehlung an mich lautet: „Hüten wir uns vor falschen und hinkenden Vergleichen“, und dann wirst Du nicht müde, mit einer Unzahl von – partiell und temporär auch hinkenden – Vergleichen  meine BLUEPRINTtheorie anzugreifen, deren Resultat lautet:

Wer heute noch vom „Antisemitismus“ spricht,Jüdische Rundschau

der muss auch  heute vom „Semitismus“ sprechen,
ist doch der Semitismus in Gestalt des Zionismus die BLUEPRINT
des nationalsozialistischen Antisemitismus gewesen

blueprinttheorie-klein

Eine Erkenntnis, die sich inzwischen auch Ken Jebsen halbwegs zueigen gemacht hat:

Ken JebsenDas einzige, was ich an Jebsens Analyse der „deutsch-israelischen Freundschaft“ vom 20. 11. 2012 als „halbwegs“ kritisiere, das ist seine These, derzufolge der politische Zionismus  ein Plagiat des Hitlerschen, des nationalsozialistischen Antisemitismus sei!

Das ist falsch!

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work in progress: 01. Juni 2017

Schon Kurt Tucholsky wusste es: Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen – und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.

Aus: Die Weltbühne vom 13.10.1921. [Sein Totschweigen würde ich zutreffender als unterdrücken bezeichnen]. 

Ich persönlich habe meinen „Erfolg“ noch nie an der Zahl der Zugriffe  gemessen, weil mein BLOG  immer an Persönlichkeiten adressiert (gewesen) ist, die ihre Ansichten zu meinem Themengebiet Antisemitismus / Zionismus in wissenschaftlichen und journalistischen Beiträgen veröffentlicht hatten. Das waren von 2015 bis heute immerhin mehr als 2.300 Personen, denen ich eine kritische Würdigung ihres Beitrags mit der Bitte um deren kritische Würdigung  meiner Kritik habe zukommen lassen, wobei meine Betreffzeile lautete

  • Diskussionsinteresse von Gerd Weghorn oder
  • Falsifizierungsinteresse von Gerd Weghorn.

Jeder, der das gelesen hat, muss sich schon sehr gewundert haben, ist doch bisher auch Ihnen noch kein Autor mit der Bekundung eines Interesses an der Falsifizierung seiner eigenen Theorie bzw. der Dikussion seiner kritischen Würdigung Ihres Beitrags begegnet!? Weiterlesen

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BLOG-Inhaltsverzeichnis und Impressum

Führungspersönlichkeit DIE ZEIT 25 - 2016


Alle meine Beiträge dürfen bzw. sollen falsifiziert,
kopiert und plagiiert werden.
Damit das einfacher geht, veröffentliche ich hier die zielführenden BLOG-Links

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Anti- und Semitismus: zwei Seiten einer Medaille named Rassismus

work in progress 01. Mai 2016

Moshe Zuckermann und ich haben eine gemeinsame Zielsetzung, die ich mal journalistisch betiteln will als

Bekämpfung der
zionistischen Instrumentalisierung
des Antisemitismus-Begriffs als Waffe!

Kippa Davidstern Zionismus Leserkommentar[Selbstredend ist auch dieser zionismuskritische LESERKOMMENTAR  von der SZ nicht veröffentlicht worden!] Im Verdikt dieser Instrumentalisierung stimmen Moshe Zuckermann und ich überein, doch einen gravierenden Widerspruch sehe ich zwischen seinem und meinem Begriff bzw. Verständnis von „Antisemitismus“ itself. Und, daraus abgeleitet: worin denn die Bekämpfung bestehen könnte!?

Diesen Widerspruch möchte ich im folgenden aus zwei Gründen thematisieren, und zwar zum ersten, um herauszufinden, ob es sich Weiterlesen

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Schach dem ZEIT-Geist Josef Joffe!

work in progress: 22. Mai 2017

Kein Jude von BerufDas unterscheidet den Juden Lewinsky wohltuend vom Juden Joffe!

Und noch ein Unterschied zum Zionisten Joffe:

„Mord im Weißen Haus zum Beispiel“

Zwei Tage nach der Vereidigung des Präsidenten läuft am 22. Januar 2017 der ARD-Presseclub zum Thema „Trump im Amt – Können wir uns auf Amerika noch verlassen?“. Von einer Zuschauerin wird die Frage gestellt, ob es „noch einen Ausweg aus der Trump-Katastrophe“ gebe. Nach der Antwort von Constanze Stelzenmüller äußert sich Josef Joffe (Die Zeit): „Mord im Weißen Haus zum Beispiel“ Darauf gibt es amüsierte Reaktionen unter den Gesprächspartnern im Studio und die Äußerung von Constanze Stelzenmüller: „Josef, ernst bleiben.“ Moderator Volker Herres interveniert nicht.

Und auch ein Unterschied zu CNN: CNN fantasiert über Mord an Donald Trump

Es gibt wohlmeinende Zeitgenossen, die mich angesichts meines publizistischen Kampfes gegen den „Antisemitismus-Vorwurf als Waffe des publizistischen Zionismus“ besorgt oder vorwurfsvoll fragen, ob meine Kritik an der „zionistischen Instrumentalisierung des Holocausts [1] zwecks Legitimierung der völkerrechtswidrigen israelischen Siedlungs- und Kriegsdrohungspolitik“ nicht doch „gewisse obsessive“ Züge aufweise, und dass meine Entdeckung, der zufolge es heuer keinen „Antisemitismus“ mehr gäbe – und es auch nie mehr einen geben könne! – nicht doch auch als Legitimation für den unüberhörbaren weltweiten „Israelhass“ instrumentalisiert werden könne!?

Darauf antworte ich mit Ja und Nein, will sagen: ich bejahe die Tatsache der Unerbittlichkeit meines pazifistischen Kampfes gegen jede biologistisch definierte und legitimierte Staatsräson und Politik („jüdischer“ Staat Israel) sowie die Möglichkeit Weiterlesen

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Widerspruch ist nicht gleich WIDERSPRUCH

Hört, hört:

„WIDERSPRUCH ist gefährlich! Er ist gefährlich für die, die ihn wagen: Der Widersprechende wird marginalisiert und pathologisiert, nicht mehr eingeladen und gelegentlich totgeschlagen. Er ist gefährlich für den Status quo: Für die herrschende Meinung, für die bequeme Ideologie, für die einfache Antwort.
WIDERSPRUCH wird unterdrückt, aber nie ausgemerzt.“
 

Klingt gut und hätte – bis auf den letzten Halbsatz – auch von mir sein können, habe ich doch schließlich bereits vor fünf Jahren ein Dialogbuch zum Thema „wirklich Denken können“ veröffentlicht, wo mit dem schönen Untertitel „wie ich den WIDERSPRUCH lieben lernte“ von mir schon die mit der „Professionalisierung meiner Beziehungs-, Führungs- und Kampfkompetenz“ verbundene Zielsetzung des Buches hervorgehoben worden ist: den WIDERSPRUCH als den großen Beweger vor dem Herren würdigen KÖNNEN! Weiterlesen

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Antisemitismus, Deutschtum, Zionismus, Judentum und Co.

biden

work in progress 25. Februar 2016

Mein Thema heute heißt INTOLERANZ, muss doch – wer als Pazifist für TOLERANZ kämpfen will – gerade deren WIDERSPRUCH bestens kennen lernen, und ich frage hier – motiviert durch einen Offenen Brief [1] von Anat Hoffman aus Jerusalem für Women of the Wall  –  exemplarisch danach, woher insbesondere die (In)Toleranz im Judentum rührt, die Anat bMarr Antisemitismuseklagt bzw. die sie einfordert: ist (In)Toleranz ein Kennzeichen von „Judentum“ – oder was?!

Doch ich erweitere zugleich die Betrachtung, wenn ich frage: ist etwa Deutschtum im Grunde das gleiche wie Judentum? Und Katholizismus das gleiche wie Zionismus, wie Sozialismus, wie Hitlerismus, wie Imperialismus, wie Protestantismus, Feminismus, Islamismus, Pazifismus: Wie halten sie es – jeder für sich – mit der „Toleranz“ gegenüber ihren Konkurrenten um Macht und Einfluss? Was heißt hier „Sieg des Germanentums über das Judentum“ – das Manifest von Wilhelm Marr, des Erfinders und Propagandisten des Wortes „Antisemitismus“?! Weiterlesen

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