Anti- und Semitismus: zwei Seiten einer Medaille named Rassismus

work in progress 01. Mai 2016

Moshe Zuckermann und ich haben eine gemeinsame Zielsetzung, die ich mal journalistisch betiteln will als

Bekämpfung der
zionistischen Instrumentalisierung
des Antisemitismus-Begriffs als Waffe!

Kippa Davidstern Zionismus Leserkommentar[Selbstredend ist auch dieser zionismuskritische LESERKOMMENTAR  von der SZ nicht veröffentlicht worden!] Im Verdikt dieser Instrumentalisierung stimmen Moshe Zuckermann und ich überein, doch einen gravierenden Widerspruch sehe ich zwischen seinem und meinem Begriff bzw. Verständnis von „Antisemitismus“ itself. Und, daraus abgeleitet: worin denn die Bekämpfung bestehen könnte!?

Diesen Widerspruch möchte ich im folgenden aus zwei Gründen thematisieren, und zwar zum ersten, um herauszufinden, ob es sich bei unserem persönlichen Verständnis von „Antisemitismus“ um Antagonismen oder jeweils nur um die Kehrseite der Medaille handelt, insbesondere aber aus Gründen praktischer Politik deshalb, welcher Begriff von Antisemitismus – seiner oder meiner – wirklich geeignet ist,

den zionistischen Chauvinisten
die publizistische Waffe Antisemitismus-Vorwurf
aus der Hand zu schlagen.

1. Weghorns Antisemitismus-Verständnis

Mein Verständnis von Antisemitismus habe ich bereits in vielen Essays entwickelt und umfassend begründet, weshalb ich hier meine Definition pointiert formuliere:

„antisemitisch“ bzw. „Antisemitismus“ ist
kein Ausdruck für eine persönliche Gesinnung,
sondern die Bezeichnung für eine staatspolitische Doktrin,

und zwar für eine Politik, die nach Auschwitz nicht mehr ohne ihre völkisch-eliminatorische Potenz gedacht werden darf, und die auch diesmal nur um den Preis eines Weltkriegs zu praktizieren wäre….!

Genau deshalb gibt es auch praktisch keinen Antisemiten mehr, sondern nur noch Typen, die Antisemiten kopieren – nennen wir sie „Als-ob-Antisemiten“ oder „Möchtegern-Antisemiten“ oder einfach: Provokateure (als berechnende Geschäftsleute und/oder als Idioten) – wohl wissend, dass sie niemals die Probe aufs Exempel machen können / werden. Das weiß im Übrigen auch ein Henryk M. Broder, weshalb sein Gewese nichts anderes ist als „Priestertrug“.

Beispiele: „Neonazis“ und NPDler (in Sachsen z. B.) in ihren „befreiten Zonen“ sind (auch in den Augen von HMB!) nichts weiter als Profiteure einer Marktlücke – theoretisch formuliert: originäre Produktionsfaktoren der neoliberalen „markförmigen Demokratie“ – fit im Abgreifen von Staatsknete (Mitglied des Landtags) und in der kriminellen Organisierung von illegalen Geschäften im harten Bandenkrieg, insbesondere den gegen vietnamesische, afrikanische oder russisch-jüdische Mafiosi, die einfach besser sind als diese Flitschpiepen! Logisch also ihre wütende Parole: „Ausländer raus! Juden raus!“

BuchtitelFazit: Ausländerhass oder Judenhass ist nichts anderes als nach außen gewendeter Selbsthass von objektiv Ohnmächtigen, von Zukurzgekommenen, von geltungssüchtigen Habenichtsen, kurz: von OPFERMENTALITÄTERN! Und diese haben keine andere „Existenzberechtigung“ als die, einem Beamtenheer von  „Sicherheitskräften“ – angehäuft in 17 Verfassungsschutzämtern, im BND, im MAD, in 17 Kriminalämtern, im Bundeskanzleramt, in 17 Innenministerien etc. pp. – in ihrem lächerlichen Getue und Gehabe die üppig alimentierten Arbeitsplätze zu sichern und den braven Bürger per Pressemitteilung wohldosiert im Zustand von Angst und Schrecken zu halten. um so auch beispielsweise die Existenzberechtigung für die Bundeswehr propagieren zu können! [TIPP: auf das Bild klicken]

Jedem, der wirklich denken kann, ist sonnenklar, dass persönlicher Fremdenhass – und dem entsprechend auch persönlicher Judenhass –  in Wirklichkeit (!) das psychologisch zu verstehende Symptom einer traumatisierenden persönlichen Kränkung ist,

  • mit dem persönlichen Resultat von Geltungssucht als DER Grundlage nahezu aller Befindlichkeitsstörungen, Beziehungsprobleme und Krankheiten (LP S. 3) – und damit
  • kein Ausdruck von Antisemitismus, sondern „lediglich“ wütender Ausdruck der Instrumentalisierung eines „die Anderen“ provozieren wollenden Schlag-Wortes,
  • hilfloser Ausdruck also von persönlichen Racheglüsten gegenüber dem strafenden, dem beherrschenden Über-Ich, mit der Aussicht auf Straf-Verfolgung, um sich dadurch – als gelernter OPFERMENTALITÄTER – wieder und wieder als „Opfer“ erleben zu können, zu dürfen, zu müssen; 
  • Resultat also eines als „politisch“ maskierten umgeleiteten persönlichen Konflikts mit den wirklich kränkenden Bezugspersonen namens persönliches Über-Ich!

FAZIT:

Auch die Entäußerung von Deinem persönlichen Hass ist
– dieser unwiderleglichen Definition entsprechend –
„normal“ und gerade deshalb auch
verfassungsrechtlich geschütztes Menschenrecht: Art. 5 GG

„Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd
Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt 
Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung. 

Dabei wissen wir doch: 
Auch der Hass gegen die Niedrigkeit 
verzerrt die Züge. 
Auch der Zorn über das Unrecht 
Macht die Stimme heiser. Ach, wir 
Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit 
Konnten selber nicht freundlich sein.“ (Bertolt Brecht)

Alle Neonazis (und nicht nur die) könnten auf die von mir skizzierte persönliche Karriere als OPFERMENTALITÄTER verweisen, wenn man sie denn danach befragen würde, was – da tabuisiert – wohlweislich unterlassen wird. Stattdessen wird in Deutschland auch hier mit dem zionistischen Antisemitismusvorwurf der politisch absolut irrelevante  Nebenwiderspruch „NPD“ skandalisiert was ja der offizielle Job der politischen Parteien und der systemrelevanten Medien ist.

Beispielsweise diese Flitschpiepen, diese
staatsalimentierten Hobby-Alarmisten hier:

Antifa Neonazi

Antifa Neonazi Erfurt

Radio-Sondersendung zum Naziaufmarsch – mit Döhnermann gesprochen: WER hat denn hier den Arsch auf?! Wer tickt denn hier nicht mehr sauber?! Wer greift denn hier wieder mal schamlos Staatsknete für bullshit ab?!

Auch für diese abstruse Geschäftsidee verantwortlich zeichnet erneut jene „linke“, in Wirklichkeit zionistische  Putztruppe, die landauf landab unter dem Plagiat ANTIFA firmiert.

Und hier kann man die ANTIFA bei ihren propagandistischen Schmutzarbeit in Dresden studieren, wie sie sie in perverser, nämlich  antideutscher Intention gemeinsam mit der  Fight-For-Israel-Karrieristen-Kameradschaft (FFIKK)  durchzieht:

Antideutsche  Text Dresden Fire Massacre 13. 2. 1945

Fakt aber ist und bleibt: da der der Antisemitismusbegriff objektiv seit 1933  unauflöslich mit dem staatlichen (!) Projekt (End)Lösung der Judenfrage – anschaulicher:  „Auschwitz“, „Holocaust“ und „Weltkrieg“ – amalgamiert / konnotiert ist (sonst wäre er auch für die Zionisten absolut uninteressant!), so ist er für jede andere Zwecksetzung als genau für die der Stigmatisierung oder Warnung vor der Planung von staatsterroristischem (!) Völkermord im doppelten Sinne des Wortes verbrannt.

Die ethnische Säuberung, die von jüdischen Kampfgruppen im Mandatsgebiet Palästina durchgeführt worden ist (und heute von den israelischen Siedlern weiterhin praktiziert wird), ist – dieser meiner Definition entsprechend – eine „semitische“, also rassistisch begründete  Handlung, aber kein Ausdruck von Antisemitismus, von einem staatlichen Interesse an Völkermord also; insofern entspricht auch die heutige Politik des „jüdischen Staates Israel“ der Politik Nazideutschlands bis zum Kriegsbeginn – die durch das „Vergrämen“ und „Verscheuchen“ der im „arischen Staat Deutschland“ lebenden Juden gekennzeichnet gewesen ist – doch nicht dem, was wir heute einzig als „antisemitisch“ bezeichnen müssen / dürfen: die Variante B des Antisemitismus von einst!

CIMG7284Karnevalsumzug in deutscher Großstadt 1938

Aus diesem meinem absolut richtigen – und dementsprechend „ultimativen“ – Verständnis von Antisemitismus als Kernelement einer (deshalb terroristischen) Staatsräson folgt zwingend, dass derjenige, der heute – wie die Zionisten – den Antisemitismus-Vorwurf als Waffe gebraucht indem er – die Variante B meinend und/oder unterstellend – quasi en passant (und unausgesprochen) seine Zielgruppe bzw. seine Zielperson (Adressat) als Möchtegern-Völkermörder etikettiert; für Stephan Grigat beispielsweise erfüllen Chomeini und Ahmadinedschad dieses Verdikt. Für das windige Simon-Wiesenthal-Center (SWC) aus Los Angeles muss in Deutschland in 2013 Jakob Augstein diesen Job erfüllen, dessen Denke ich allerdings – im Vergleich mit der Meinen – noch nicht einmal als „bösartig“ (Augstein über Augstein), sondern als absolut nicht bedrohlich für den Zionismus bezeichnen würde! (Man studiere hier nur seinen Kotau vom 4. 2.)

[Ironie-Anfang] WARUM, so frage ich vorwurfsvoll, wird nicht endlich dem die Ehre („antisemitischer Topos“) des semitischen Vorwurfs der „Delegitimierung“, der „Dämonisierung“ und der Bekämpfung des Zionismus durch  „Zersetzung (alles „anti- und zugleich semitische Ressentiments“!) seiner rassistischen Fundierung als Semitismus zuteil, dem sie unzweifelhaft zusteht, nämlich mir: dem Weghorn Gerd?! WHY the hell Jakob Augstein, Mr. Cooper?! Or Mursi?! [Ironie-Ende]Augstein Wiesenthal CenterBild1: SPON

Zur Sache: wenn aber ein Völkermord (Variante B, insbesondere an „den“ Juden)  praktisch unmöglich[1] geworden und (allein schon deshalb) von keinem Machtapparat auch nur angedacht wird, so ist das Etikett „antisemitisch“ – objektiv gesehen – ein böswilliges Konstrukt, das – juristisch formuliert – den Tatbestand der „Volksverhetzung“ bzw. – und dies auch bei Augstein und mir – den Tatbestand der persönlichen Beleidigung / üblen Nachrede erfüllt! Eine Erkenntnis, zu der sich am 10. 12. 2014 auch die Vorsitzende Richterin des Landgerichts München im Fall der Verleumdungsklage des Elsässers gegen die Ditfurth durchgerungen hat [TIPP: auf das Foto klicken]:Urteil Elsässer Ditfurth

Dieses Urteil ist die inzwischen auch vom Oberlandesgericht München akzeptierte Bestätigung meiner BLUEPRINTtheorie und damit eine krachende Niederlage der ANTIFA

Antideutsche  Text Dresden Fire Massacre 13. 2. 1945

Dieser juristischen Bewertung der von den  Antideutschen / Zionisten betriebenen psychologistischen Instrumentalisierung des Antisemitismusbegriffs als „persönliche Beleidigung“, wird in der oberflächlichen, schnodderigen und  voluntaristischen und  Manier des Journalisten Henryk Broder wie folgt widersprochen :

Broder Antisemitismusdefinitionen

„Der Maßstab ist der Holocaust“: juristisch also steht mit dieser Feststellung der mit der Variante B konnotierte Antisemitismus-Vorwurf auf der gleichen Stufe wie die Holocaust-Leugnung, handelt es sich doch in beiden Fällen um eine Verleumdung.

2. Zuckermanns Antisemitismus-Verständnis[2]

»An Niedertracht steht der skrupellose Antisemitismus-Vorwurf der herkömmlichen antisemitischen Besudelung des Juden in nichts nach«.[3]

Wenn ich die AS-Theorie von Moshe Zuckermann richtig verstanden habe, dann hat er ein „weitläufigeres“ Verständnis von Antisemitismus, als ich es habe: so gibt es für ihn wohl auch das Gegenteil eines „skrupellosen“ Antisemitismusvorwurfs, es gibt für ihn so etwas wie eine „niederträchtige antisemitische Besudelung“, und es gibt – nicht nur für den Zionisten, sondern auch für ihn -„real“ so etwas wie einen „Juden“?!

Für mich gibt es das alles nicht.

Der Hauptunterschied zwischen seiner und meiner Antisemitismustheorie besteht ganz offensichtlich in Zuckermanns Psychologisierung des Begriffs, wie sie prototypisch in Gestalt seines Buchtitels „Antisemit!“ aufscheint.

Während es für mich praktisch keinen Antisemitismus und deshalb auch praktisch keinen Antisemiten mehr gibt[4], gibt es für Zuckermann Menschen, die er – aus Gründen, die mich jetzt logischer Weise interessieren müssen – meint, als „Antisemiten“ etikettieren zu dürfen /müssen, denen er eine „antisemitische Gesinnung“ meint nachsagen zu können, etwa so, wie man einen Anhänger des Katholizismus meint als „Katholiken“ etikettieren (!) zu können/dürfen, so, wie man einen Zeitgenossen, „der sein Judentum wie eine Fahne vor sich her trägt“, auch als „Jude“ meint abstempeln zu dürfen – jedenfalls im gegenseitigen Selbstverständnis des „Juden“ Henryk Broder und des „Juden“ Maxim Biller. Oder einen Mann als „Schwulen“! Woher dieses Interesse an Eindimensionalität, diese Sucht nach Eindeutigkeit?! Antwort: dialogbuch.de!

Apropos Maxim Biller und der persönliche Hass auf Juden: Christine Käppeler spricht ganz selbstverständlich davon. dass  „Biller-Hasser auch den Dramentext Kanalratten unerträglich finden“ würden!

Die „Judenstern- oder Kainsmal-Masche„, wenn ich das mal so provokativ sagen darf?! Ein Schubladendenken, das auch ich anwendete, wenn ich von „zionistisch“ spreche, zumindest dann, wenn ich dadurch den Charakter einer Persönlichkeit auf diese Gesinnung reduzieren würde.

Meine Frage an Moshe Zuckermann in diesem Zusammenhang ist nun die, ob ich auch ihn und seine Persönlichkeit auf den Begriff „Jude“ bzw. „jüdisch“ reduzieren dürfte, ob also auch ihm der Mythos von der „jüdischen Identität“ ein ganz besonderes Herzensanliegen sei?!

Die persönliche Antwort steht aus, doch gibt es zum Thema „jüdische Identität“ Verlautbarungen von ihm (s. u.).

Was an Zuckermanns Theorie diskussionswürdig ist, das ist – so meine These – die mit der Psychologisierung seines Antisemitismus-Begriffs einhergehende ideologische Konformität / Übereinstimmung zwischen ihm – dem praktischen Antizionisten – und seinen zionistischen Gegnern, gehen doch – im Gegensatz zu mir – beide Seiten umstandslos und unhinterfragt davon aus, dass es überhaupt noch so etwas wie „den“ Antisemitismus gäbe bzw. überhaupt geben könnte!?

Zuckermann z. B. nennt ihn den „realen“ Antisemitismus:

Die sogenannte Antisemitismuskritik, von der ich in meinem Buch rede, hat mit alledem nichts zu tun. Sie gilt nicht der Bekämpfung des realen Antisemitismus, sondern suhlt sich einzig in der Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfs für fremdbestimmte Zwecke unter Verwendung perfidester denunziatorischer und polemisch verlogener Mittel.

Aber auch er definiert ihn nicht, seinen Begriff von Antisemitismus!

Was aber, bitte schön, soll denn das Gegenteil sein von seinem  „realem“ Antisemitismus?

Vielleicht „eingebildeter“, „fiktiver“, „ausgedachter“, „gebluffter“, „nur so genannter“ AS?! Eine Interpretation, die der Meinen entspräche, gibt es doch nach meiner Erkenntnis keinen Antisemitismus mehr, weshalb doch nach meiner Theorie der Antisemitismus-Vorwurf eine geschäftsinteressierte Vergeltungs-Waffe von Bluffern und Karrieristen der FFIKK ist.

Doch ich befürchte, dass Zuckermann unter „realem“ AS „echten“ AS versteht?!

Politologische Erkenntnisobjekte wie die praktische Politik der Delegitimierung von Israelkritikern können aber nur dann wirklich verstandent werden, wenn die zu ihrer Erklärung und ihrem Verständnis verwendeten Wörter die Qualität von Begriffen haben und genau diese Qualität hat genau der psychologistische Antisemitismus-Begriff nicht, auf den Zuckermann leider nicht meint verzichten zu können / dürfen?!Tenenbom Deutsche judenfeindlich

Bild 2: SPON

Da sich auch die Zionisten nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und ihrerseits den „realen Antisemitismus“ für sich reklamieren (werden) – und zwar, wie bei Zuckermann, als persönliche Gesinnung, die sich „real“ in jedem persönlichem Judenhass („antijüdisch“) , in jedem „Israelkritiker“ und in jedem persönlichen formulierten „Antizionismus“ ausdrücken soll – so steckt Moshe Zuckermann objektiv in jener von den Zionisten in jahrzehntelanger Propagandaarbeit[5] errichteten Argumentations-Falle, mit der Israel als zionistisch-ashkenasisch-jüdisches (!) Projekt  legitimiert werden soll!

Ich nenne sie die zionistische Antisemitismus-Falle.

Die daraus erwachsende Hilflosigkeit erweist sich auch in dieser Interpretation seiner Theorie der zionistischen Ideologie:

Der Antisemitismusbegriff, dessen sich diese Ideologie bedient, hat, wie Sie richtig andeuten, fast nichts mehr mit Antisemitismus, geschweige denn mit seiner Bekämpfung zu tun (….) Der philosemitische Impuls, der dabei oft zutage tritt, ist gerade darin durchaus dem genuinen antisemitischen Ressentiment verschwistert.

Auch dies also ein Beleg meiner These, dass Zuckermann – wie der Antisemitenjäger Willi Winkler – einen psychologistischen – also psychologisch angestrichenen – Antisemitismusbegriff hat, ist doch seine Rede von der „Verschwisterung“ eines philosemitischen „Impulses“ und eines „genuinen“ (!!!) –  quasi angeboren – antisemitischen „Ressentiments“ der Tenor einer (pseudo)psychologischen – nicht aber der einer sozialwissenschaftlichen Denke, die einzig dem Gegenstand der Forschung entspräche!

Nota bene: das Ressentiment ist menschlich – jeder  hat (mindestens) eins – weshalb auch ein Ressentiment zu haben zu den Menschenrechten gehört!! Wer den Hass oder das Ressentiment verbieten [6]  oder unterdrücken will, der denkt totalitär; sie – bzw. ihre Bedingungen – aufzuheben ist das Gebot der Stunde.

Es unterscheidet sich also Zuckermanns „Begriff“ in nichts vom „Antisemitismusbegriff“ eines normalen Zionisten,der in der praktischen Politik – dank der´gibkost´ des „Begriffs“ – dann beispielsweise denunziatorisch und ehrabschneiderisch, also beleidigend eingesetzt werden kann; hier ein anderes Beispiel:

Dr. SammetBild 3: @dr.sammet über meine Webseite http://www.blogfighter.de

Wenn aber der Zuckermannsche wie der zionistische „Antisemitismus“ itself als das Resultat einer persönlichen Gesinnung – und nicht einer chauvinistischen Staatsräson und den ihr zugrundeliegenden wirtschaftlichen, bürokratischen und  militärischen „Fähigkeiten“ – verstanden wird, worin könnte/sollte/müsste dann die von Zuckermann geforderte „Bekämpfung“ bestehen, die – das ist logisch – zugleich auch eine Bekämpfung der eigenen Ideologie sein müsste?!

3. Kein Antisemitismus ohne Semitismus!

Auch Zuckermanns Warnung vor einer „Entleerung des Antisemitismusbegriffs“ kann nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass sein eigener Antisemitismusbegriff auf jeden Fall dann leer ist, wenn er nicht mit seinem Pendant korrespondieren darf: mit dem Begriff von Semitismus kultürlich; dieser Begriff ist/wird tabuisiert – und dagegen zu verstoßen wird mit gesellschaftlicher Ächtung geahndet: Causa Günther Grass.

Ein Beispiel von Hunderten ist die „Antisemitismusdefinition“, die von den Zionisten in Wikipedia durchgesetzt worden ist:

Um den weiterwirkenden Vorurteilen gegen Juden eine scheinrationale Begründung zu geben, erfand der Journalist Wilhelm Marr um 1879 den Begriff Antisemitismus. Er unterstellte dem als Rasse aufgefassten Judentum einen fiktiven Semitismus, um die rechtliche Gleichstellung der Juden zu revidieren und sie aus der Gesellschaft des Deutschen Kaiserreichs auszugrenzen.

Marr „unterstellte einen fiktiven Semitismus“ – das ist die Lebenslüge der Zionisten, denn wenn es auf der Welt einen „…ismus“ bzw. ein „…tum“ gibt, dann ist es der Semitismus und seine „nationale“ Spielart namens Zionismus, anders gesagt: das „Judentum“.

Ultraorthodoxe Gesetze

Quelle: DER SPIEGEL 01 – 2014

Dieselbe Lüge verbreitet auch Adorno, wenn er den Antisemitismus als „das Gerücht über die Juden“ „definiert“ und damit die Existenz dessen, was sich selbst als Judentum definiert, formt und fördert, in Abrede stellt

Es ist –ideologiekritisch“ betrachtet – schon sehr aufschlussreich, dass auch Zuckermann die historisch-materialistische Grundlage des Antisemitismus-Phänomens tabuisiert, die im 2500jährigen rassistischen Selbstverständnis des Judentums – seiner auf der Blut- und Boden-Ideologie basierenden völkischen Abstammungsdoktrin – zu suchen und zu finden ist.

Unwiderleglich formuliert heißt meine Kritik:

Wer den rassistischen Charakter des Judentums („Semitismus“)
tabuisiert oder leugnet, der darf nicht über den rassistischen Charakter
des Deutschtums („Antisemitismus“) sprechen [6],

ist doch der Antisemitismus vor 1939 (Variante A) nur als Kopie des Semitismus zu verstehen, als eine von zwei Weltanschauungen, die zeitgleich nach der Reichsgründung entstanden sind und die sich seit 1879 in einem – gerade wegen ihrer Ähnlichkeit – ruinösen Konkurrenzkampf miteinander befunden haben.

SPIEGEL 22 - 2013

„Erstaunlich aus heutiger Sicht“ ist aber allein der Umstand, dass der Autor dieses SPIEGEL-Artikels (2013/22) auch heute noch nicht weiß, woher der Seppl den Most geholt hat.

Tatsache ist allerdings, dass der ruinöse Konkurrenzkampf 1945 mit der Negation des Antisemitismus – leider jedoch nicht mit der Negation des rassistischen Zionismus (Variante A) – geendet hat, will sagen: es gibt seit der Zerschlagung des Deutschen Reichs keine Basis mehr für den von den Zionisten beschworenen Antisemitismus der Variante B – und deshalb auch keinen „Antisemitismus“ selbst mehr!

Was geblieben ist und was es gibt, das sind persönliche, namentlich erfassbare Juden-, Türken-, Islam- und Deutschenhasser en masse, doch die wird es ewig und drei Tage geben; dieser – vorsätzlich heute noch als „Antisemitismus“ bezeichnete – Antisemitismus der Variante A sowie jeder andere Fremdenhass aber sind kein Politikum, sondern sie sind und bleiben ein Fall für den Pädagogen, den Therapeuten, die Landespolizei oder die Strafjustiz, je nachdem. Von der NPD und ihren Mitgliedern beispielsweise geht nicht im Mindesten eine Gefahr für die freiheitlich demokratische Rechtsordnung Deutschlands aus; wohl aber fürs Image!

4. Politisch-ökonomischer Exkurs

Es wird auch deshalb keinen Antisemitismus (Variante B) mehr geben, weil – im Gegensatz zu 1933 – die herrschenden Kreise heutzutage keinen Profit aus einem System der offenen Diktatur des Kapitals mehr ziehen könnten, dessen Politik dem modernen freien Verkehr von Informationen und anderen Waren – der Devise aus 1935 entsprechend: „Der Führer ist stark, denn er macht uns autark!“- massivist zuwiderlaufen würde! Das kapitalistische Modell von „Wirtschaften“ kann ja dem unerbittlichen Gesetz von der „fallenden Tendenz der Profitrate“ heute nur dadurch – partiell und temporär – den Schneid abkaufen, dass es sich internationalisiert, dass es sich entmaterialisiert, und noch flüchtiger, „freier“  wird, als jenes scheue Reh.…! EXKURS-ENDE

Da ich zum Thema „Hass und Antisemitismus“ bereits seit Jahren alles Zutreffende ausgesagt und veröffentlicht habe, kann ich mich abschließend noch einmal dem Beispiel einer einfach nur unsäglichen Verirrung des psychologisierenden Antisemitismus-Verständnisses zuwendenden, indem ich das zionistische Dogma der biologistischen Identitätsbildung (nicht –findung!) exemplarisch kritisiere.

5. Fallbeispiel „jüdische Identität“

Das Paradebeispiel von gequirlter Kacke  inszeniert in diesem Falle ein deutscher Blogger, der sich im Netz, also öffentlich, „des Beischlafs mit einer israelischen Jüdin (gebrüstet haben soll), deren Großmutter, wie er betont, „als kleines Kind während der Todesmärsche um ihr Leben kämpfen“ musste. (ebenda)

Anstatt nun dieses Outing als geltungssüchtiges Verhalten eines mit dem Klammerbeutel gepuderten OPFERMENTALITÄTERs zu deuten meint Moshe Zuckermann fataler Weise, diese Aussage als politische Handlung eines  jungen „Deutschen“ (Klischee! Kainsmal!)  interpretieren zu dürfen, der besessen sei vom Wunsch nach „symbiotischer Vereinigung mit den Opfern, dem Bedürfnis, sich ihnen gleichzumachen und dem Verlangen, sich ihrer Identität zu bemächtigen“. (ebenda) Meine Fresse, Moshe!

(Anmerkung: die Rede dürfte hier von zwei gleichaltrigen Menschen unter 40 Jahren sein, zwei „Enkeln“ aus dem Opfer- bzw. dem Tätervolk.)

Wenn ich Zuckermanns Interpretation richtig verstanden habe, so wird hier von ihm der psychologistische Antisemitismusbegriff der Zionisten aufgegriffen und mit einer psychoanalytischen Traumatheorie aufgepeppt, die auf einem Verständnis von „Identität“ aufgepfropft ist, das in seiner rabulistischen Funktion „universell“ instrumentalisiert werden kann: Lenin lässt grüßen!

Das von Lenin als ´gibkost´ bezeichnete „Prinzip der universellen Wendigkeit“ eines Wortes, das durch die Vermeidung seiner Definition produziert werden kann / muss, zeichnet also nicht nur den Zuckermannschen wie den zionistischen „Antisemitismusbegriff“ sondern eben auch das Wort „jüdische Identität“ aus, eine Metapher, die eigentlich aus dem Wörterbuch des Unmenschen stammen müsste, waren es doch die Nazis (und die Zionisten) gewesen, die als das Kriterium für JUDE – Halbjude, Vierteljude, Achteljude – den „Grad“ der Rassereinheit ausgegeben hatten; die Abstammung, genauer gesagt: die Reinheit der Abstammung („aus dem Hause Davids“), ist das Kriterium für „jüdische Identität“, das jeder Jude seit 2500 Jahren eingeimpft bekommen hat.

Ein Beleg für diese These ist die Aussage des Jerusalemer Oberrabiner Lau über das, was gerade von Rassisten als „jüdische Identität“ bezeichnet wird:

Jude Definition Lau

Wenn nun die Interviewerin zu dem Schluss kommt,

dass „Linke, die keine mehr sind, durch anmaßende und degoutante Distanzlosigkeit und feindliche Übernahme der Identitäten all jener voran, die sie mit den jüdischen Opfern assoziieren.“ und Moshe Zuckermann diesem Schwachsinn nicht widerspricht, wenn er betont: Ja, ich kann Ihnen in Ihrer Darlegung des Problems nur zustimmen“,

dann sieht man, wohin es führt, wenn nicht wirklich, sondern nur ideologisch – hier: als Zionist, oder soll ich sagen „Jude“ – gedacht und gehandelt wird!

Wer dieIdentität“ – schon ein Widerspruch in sich: „identisch womit?!“ – einer Persönlichkeit biologistisch fokussiert, der nimmt ihr – wie die Zionisten, wie die Hitleristen – das, was sie als Persönlichkeit auszeichnen sollte / könnte / müsste: ihre Eigenverantwortlichkeit, ihre Freiheit, ihren Raum und damit auch ihre Fähigkeit zur freien Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 GG).

Die nicht nur von den Zionisten, sondern auch von Zuckermann propagierte Kollektivschuld- und Tätervolkthese[7] ist jüdisches Erbe jener historisch-materialistischen Weltanschauung vom zornigen Gott Israels, der – so die Profiteure dieser Geschäftsidee – die „Schuld“ des „Gesetzesbrechers“ bis ins „siebte Glied“ mit Schuldvorwürfen und Strafen verfolge und ahnde.

Zuckermann und ich sind uns in der Tat darin einig, dass „das Wort“ Antisemitismus von den Zionisten „missbraucht“ wird, doch ich habe ihm hier insofern die Leviten gelesen, als ich die These aufgestellt und begründet habe, dass seine Kritik keine fortschritllich politische Potenz aufweist, insofern auch er davon ausgeht, dass es überhaupt noch einen „realen“ Antisemitismus gäbe.

Solange nämlich der publizistische ZEIT-Geist von Antisemitismus in Gestalt der mysteriösen „existentiellen Bedrohung“ des internationalen Judentums (Diaspora) und des „jüdischen Staates Israel“ umherschweifen darf, solange wird sich die chauvinistische Politik der USA und Israels nicht wandeln, solange werden die Profiteure von Präventivkriegen sowie von völkerrechtswidriger Besetzung und Besiedelung genau jenen Hauch von Legitimität für sich reklamieren können, der die ewig „Schuldigen“ dazu verdammt, die OPFERMENTALITÄTER bei ihrem Unrecht gewähren zu lassen.

Wer dieses Komplott von OPFERMENTALITÄTERN – von Opfervolk wie von Tätervolk, diese erneut unheilige Allianz von zwei Nationen, die beide durch einen Blut-und-Boden-Volksbegriff konstituiert worden sind – wer dieses Komplott, das sich im Zauberwort (Anti)Semitismus fokussiert, partout nicht aufheben will, der muss allerdings darum kämpfen, dass es heute noch (Anti)Semitismus gibt, also

jene zwei Seiten einer Medaille, die wir Rassismus nennen müssen.

Doch wer dieses Komplott endlich aufheben will, der muss das nachmachen, was ich seit Jahrzehnten vorgemacht habe:

nicht nur das Deutschtum vom Antisemitismus,
sondern auch
das Judentum vom Semitismus abzulösen,
also auch den zionistischen Rassismus bekämpfen und beseitigen!

Daraus folgt für mich als Maxime meiner publizistischen Kampfkompetenz die

professionelle Ächtung
des zionistisch-semitischen Antisemitismus-Vorwurfs
als Waffe der Delegitimierung von Zionismuskritikern.

Zur Illustration dieser Maxime „publizistische Kampfkompetenz“ hier noch ein Beispiel „Praktischer Politik“, ein Leserbrief von heute Nachmittag (ein Doppelklick erhöht das Lesevergnügen):

Deutschkron-Interview

ANMERKUNGEN


[1] Atomwaffen könnten dies leisten, werden aber strategisch nicht  als Angriffsmittel benutzt, da dies noch nicht einmal den Großmächten einen Nutzen einbringen könnte, von den Mittelmächten ganz zu schweigen. Hinzu kommt, dass Israel durch den eigenen Militarismus sowie durch die Supermacht Natostaaten optimal gegen Angriffskriege von Mittelmächten geschützt ist. Man darf allerdings nicht übersehen, dass Atombombenmächte (wie Israel) wegen ihrer (vermeintlichen) Überlegenheit leichter dazu neigen, völkerrechtswidrige Angriffskriege zu führen, verfügen sie doch im Falle einer drohenden Niederlage immer noch über die Waffe, die ihnen den Endsieg verheißt.

[2] Ich beziehe mich in der folgenden Rezension auf die Äußerungen Zuckermanns, die er in einem Interview mit Susann Witt-Stahl im BLOG Hintergrund gemacht hat, weil ich auf dieses Dokument verlinken kann. Erschienen ist das Interview unter dem Titel Das Böse der Banalisierung

Moshe Zuckermann über den Rechtsruck der Antisemitismuskritik am 25. 11. 2010 also nach dem Erscheinen von Moshe Zuckermanns Buch „Antisemit!“ – ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument. Wien 2010 http://www.hintergrund.de/201011251260/feuilleton/zeitfragen/das-boese-der-banalisierung.html

[3] Zitat von Zuckermann aus der Rezension des „Antisemit!“ von Christian Stock https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/322_verteilungskaempfe/rez1

[4] Diese Auffassung teile ich mit Gilad Atzmon, der ebenfalls keinen „realen“ Antisemitismus kennt, sondern der den zionistischen Antisemitismus-Vorwurf auf den Begriff vom „Mythos der ewigen Verfolgung“ bringt, mit dessen Hilfe Israel als zionistisches Konstrukt  „am Leben gehalten“ werden solle:

„Dass der Zionismus vom Antisemitismus am Leben gehalten wird, diesem Mythos der ewigen Verfolgung, sieht man heute auch an der besonderen Sorge, mit der sich Zionisten der Pflege der Statistiken widmen (Anm. 5), die den Anstieg eben jenes Antisemitismus beweisen sollen, dessen größte objektive Verursacher sie heute selber sind.“ http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/der-wandernde-wer-eine-studie-juedischer-identitaetspolitik-gilad-atzmon

[5] According to Professor Robert S. Wistrich, Neuberger chair for Modern European History at the Hebrew University of Jerusalem, anti-Semitism is very much alive and growing worse every day. http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/140661

[6] Es ist angesichts dieses „Vergleichs“ zwischen Antisemitismus und Semitismus  angezeigt, erneut die „Arbeitsdefinition“ jenes obskuren European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) zu zitieren, die auch heute noch von zionistischer Seite ungeniert zur Rationalisierung ihres grundgesetzwidrigen Antisemitismus-Vorwurfs ins Spiel gebracht wird. Dort heißt es wörtlich:

Es wird als „antisemitisch“ qualifiziert:

1. der Vergleich (sic!) Israels mit dem Nationalsozialismus
2. die Dämonisierung (sic!) des jüdischen Staates
3. der Vorwurf (sic!), Juden verhielten sich zu Israel loyaler als gegenüber Staaten, in den sie leben, und
4. die Behauptung (sic!) einer Kontrolle der Medien und Politik“

Warum sollen Meinungsäußerungen dieser Art ausgerechnet als „antisemitisch qualifiziert“ werden und nicht etwa als „tendenziös“, „gemein“, „unfair“ etc.? Die Antwort lautet: weil wir das Sagen haben, basta! Ich habe die Fragen beantwortet und wurde vorschriftsmäßig von @dr.sammet als „antisemitisch qualifiziert“.(Bild 3)

Mehr zu dieser Masche: Ken Jebsen „Zionistischer Rassismus“.Ken Jebsen

http://www.youtube.com/watch?v=obRr4qoGHvk

[7] „Im zweiten Teil des Buches („Antisemit!) beschreibt Zuckermann die heiklen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel. Er sieht die ‚deutsch geschwängerten Befindlichkeiten‘ als Taumel zwischen ‚Schuldbeladenheit‘ und ‚Schuldabwehr‘, was seit den unsäglichen Verjährungsdebatten und dem Historikerstreit bis hin zu den fatalen Reden von Philipp Jenninger und Martin Walser immer wieder zu Skandalen führte.“

Aus: Rudolf Walther: ‚Antisemitismus‘ – Moshe Zuckermann über den Missbrauch eines Wortes. In: Süddeutsche Zeitung vom 11. April 2011

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6 Antworten zu Anti- und Semitismus: zwei Seiten einer Medaille named Rassismus

  1. blogowski52 schreibt:

    Sehr geehrter Kollege Weghorn, Ihre so treffliche Analyse bewahrheitet sich zur Zeit mal wiedre im vollen Umfang hier im schönen Köln…. Von Interessenvertretern eines zionistisch auszurichtenden „Jüdischen“ Museums in der Stadt wird eine wahre Hetzjagd veranstaltet gegen mutige linksdemokratische Gegenstimmen wie Martin Stankowski. Jetzt wird sogar behauptet, Stankowsi habe Zionismus mit den NS-Verbrechen gleichgesetzt!!!!! warum man das macht, kann sich ja jeder denken.

    • blogfighter schreibt:

      Hallo @blogowski52: Dank für das Kompliment und die Info.

      Können Sie mir vielleicht erklären, warum zwar Josef Augstein und Martin Stankowski, nicht aber ich auf den zionistischen Index namens Dämonisierung des „Israelkritikers“ gesetzt werde(n)?

      Ist meine Argumentation denn wirklich so „unwiderleglich“, dass der gemeine Zionist sie besser „tot“schweigt, als sich daran zu versuchen, sie in Gestalt der wissenschaftlichen Disputation zu kritisieren, wonach ich mich so sehne, weil ich eben den Widerspruch „lieben“ und loben gelernt habe?!

  2. blogfighter schreibt:

    Die Relevanz meiner Kritik des zionistischen Antisemitismus-Vorwurfs als Waffe gegen Israel-Kritiker wird auch aus zwei perfiden Artikeln in DIE ZEIT ersichtlich, in denen selbstredend der psychologisierende „Begriff“ von Antisemitismus = Judenhass zugrundegelegt wird. Es sind dies:

    1. Thomas Assheuer: Linker Antisemitismus. „Wie das Gewitter in der Wolke“ http://www.zeit.de/2013/11/Linker-Antisemitismus-Terrorismus/komplettansicht

    2. Hellmuth Vensky: Linke und Israel. Verzwickte Antisemitismus-Debatte http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-06/linke-antisemitismus-streit/komplettansicht

  3. blogfighter schreibt:

    Schon am 27. 2. scheiterte die Veröffentlichung dieses Leserbriefs in der SZ:

    Die NPD ist als politische Partei eine Geschäftsidee wie jede andere Partei auch: Im Falle der NPD hatten einige Erfinder und Unternehmensgründer in der Unzufriedenheit einiger Bürger eine Marktlücke entdeckt und geschlossen.

    Dass die NPD keine Nachfolgeorganisation der NSDAP ist, das weiß nicht nur der Verfassungsschutz, dass wissen die Geschäftsführer dieser Geschäftsidee selber. Im Unterschied zur NSDAP hat die NPD keine systemstabilisierende Funktion, im Unterschied zur NSDAP ist sie für die Geschäftsführung der Herrschenden nicht nur uninteressant, sondern im Ausland sogar peinlich. Daher der Auftrag an die Parlamentarier in Bund und Land: schafft uns diese Flitschpiepen aus den Augen.

    Dass die NPD weder die fdGO abschaffen will, geschweige denn, dass sie dazu imstande wäre, das könnte also jeder Zweitklässler begründen; von daher gesehen wäre es grundgesetzwidrig, sie zu verbieten.

    Da das BVerfG aber – wie es seine Brauchbarkeit für kalte Staatsstreiche nicht zuletzt bei der Uminterpretation des Art. 24 Abs. 2 GG zwecks Ausschaltung von Art. 87 Abs. 2 GG und Art. 26 GG erwiesen hat – ein willfähriges Instrument der systemrelevanten Banken, Exportunternehmen und Parteien ist, wird es auch im „Falle NPD-Verbot“ keinen Fake scheuen, um dem gewünschten Ziel der Ausschaltung eines Konkurrenten der systemstabilisierenden politischen Parteien um knappe Wählerstimmen willfährig zu entsprechen.

    Also: Business as usual.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/npd-verbotsverfahren-demokratie-ist-bunt-1.1610771

  4. blogfighter schreibt:

    Hier ein Kommentar von mir zum Thema „Kampf der SPD (im Bundesrat) für ein NPD-Verbot“, den zu veröffentlichen SPON sich verweigert hatte:

    KAMPFKOMPETENZ IST WAS ANDERES!

    „Kampf gegen Rechts“: lass mich hüsteln!

    In diesem Land wird überhaupt nicht politisch gekämpft, zumindest dann nicht, wenn man Wahl- und Arbeitskämpfe als das entlarvt hat, was sie sind: ein ritualisierter Austausch von Protestnoten durch Personen, die vertuschen müssen, worum es ihnen in Wirklichkeit geht: um die Eroberung bzw. Sicherung ihres eigenen Arbeitsplatzes.

    Jeder weiß, wenn er auch sonst nichts weiß, dass die NPD eine Geschäftsidee ist, die bis ins Feinste den Geschäftsideen entspricht, die sich als „sozialdemokratisch“, „christlich“ oder „liberal“ angestrichen haben. Und jeder weiß, dass die Flitschpiepen von der NPD alles andere im Kopf haben als eine Gefährdung ihrer Geschäftsgrundlage namens Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

    Nur weil die Umgangsformen einiger ihrer Vereinsfürsten und Landtagsabgeordneten sich aus mehr als durchsichtigen PR-Gründen im Raume stoßen mit den Verkehrsformen der marktkonformen Vertreter anderer Parteien soll sie nun verboten werden, die NPD, ein Verein, der juristisch bereits platt gemacht worden ist und der keine einzige Sekunde seiner Existenz jemals eine Bedrohung der freiheitlich demokratischen Grundordnung gewesen ist.

    Die Mitglieder und Funktionäre der NPD haben sich absolut marktwirtschaftlich verhalten gehabt, indem sie im Meer der politischen Belanglosigkeiten eine Marktlücke entdeckt und befischt hatten, die zu entdecken auch nicht besonders schwer fällt und die deshalb auch nach einem Verbot – zu dem es nicht kommen wird – wieder befischt werden wird: das Revier der Protestpartei, das Sprachrohr der Zukurzgekommenen, der Irregeleiteten, der Wütenden.

    Mit Hilfe der Abgeordnetendiäten hat man sich in seinem Beritt – zuletzt waren dies primär Gemeinden in Ostdeutschland – weitere Geschäftsgrundlagen geschaffen gehabt und war auf dem besten Wege, sich gesellschaftlich zu etablieren.

    Diese Leute Neonazis zu nennen, das wäre für jeden Nazi eine tätliche Beleidigung gewesen – die auf „extra3“ auch hervorragend zum Ausdruck gebracht worden war – handelte es sich bei der NSDAP um einen Kampfverband, vor dem nicht nur die KPD, sondern auch die SPD in der Weimarer Republik kläglich versagte, was uns dann den II. Weltkrieg eingebracht hat.

    Klar ist: es wird nie mehr den NS-Weg geben müssen, da das Kapital es inzwischen geschafft hat, die Richtlinien der Politik selbst zu bestimmen, sei es an der Wall Street, sei es in der EZB.

    Und jetzt also schwingen sich die Genossen auf, um einer Wasserleiche den Todesstoß zu versetzen: Tolle Kampfkompetenz, kann ich da nur murmeln – und als einziger Kämpfer für die Grundgesetztreue sozialdemokratischer Politik prognostizieren, dass ihr mit dieser Posse nach Strich und Faden auf die Schnauze fallen werdet.

    Soweit also ist es mit der Sozialdemokratie gekommen: die Bundeswehr zur Fremdenlegion des Imperiums umzubauen, sie nach Afghanistan und nach Syrien zu schicken, das können sie, die Helden aus dem Willy-Brandt-Haus, doch die wirklichen Feinde der Menschheit zu bekämpfen, dazu haben sie auch 80 Jahre später nicht das Zeug.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-stellt-keinen-eigenen-antrag-auf-npd-verbot-a-889549.html

  5. blogfighter schreibt:

    Zur Relevanz des Themas ANTI- und SEMITISMUS in der praktischen Tagespolitik

    Es gibt Leute, die nicht begreifen können/wollen, was die von mir mit Wucht betriebene PUBLIZISTISCHE Zerschlagung des Antisemitismus-Vorwurfs – der ja ausschließlich von Zionisten als Waffe gebraucht wird – mit Tagespolitik zu tun hat, z. B. mit den Vorbereitungen des israelischen Angriffskriegs auf den Iran, die in diesen Tagen zu notieren sind, doch zeigt diese (auf Video aufgezeichnete) „Pressekonferenz“ – die man im Übrigen getrost als „Pranger“ (Rabbi Cooper) bewerten darf – dass neben der völkerrechtswidrigen „humanitären Militärintervention“ (Joschka Fischer) per israelischer Jagdbomber in Syrien an der deutschen Front ebenfalls hart gekämpft wird, und zwar exakt und ausschließlich mit den Antisemitismus-Vorwurf, mit der in diesem Falle ein Rabbi Cooper die deutsche Journaille – also die höchst alimentierten Feiglinge vor Fürstenthronen – mit dem Vorwurfsprügel vor sich auf die Knie zwingt: schaut also genau hin, wie sie ihm – statt Kritik – am Ende seiner Philippika huldigen: http://spon.de/vfpzu

    Das ganze Desaster namens publizistischer Kampfinkompetenz – beinahe hätte ich Kampfinkontinenz geschrieben – liest sich auf SPON in der Präsentation des Videos – für die ausdrücklich gedankt wird! – dann so:

    Vorwürfe des Wiesenthal-Centers: Rabbi nennt Jakob Augstein Antisemiten

    31.01.2013 – Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat Aussagen des SPIEGEL-ONLINE-Kolumnisten und Verlegers Jakob Augstein auf eine Liste der schlimmsten antisemitischen Äußerungen gesetzt. In Berlin verstärkte jetzt dessen Vizedirektor Rabbi Cooper die Kritik – und nennt Augstein unverblümt einen Antisemiten.

    „Unverblümt“! der IM des Imperiums beschimpft sie als Feiglinge, was auch stimmt, denn keiner der anwesenden Journalisten kritisiert seinerseits diese „Dämonisierung“ und „Delegitimierung“ (Cooper) eines Kollegen?! FEIGES PACK!


    Ich bitte also dringendst (sic) um die Beantwortung dieser Frage:

    WER in Deutschland wäre imstande, „Rabbi Cooper“ auf den Stock zu setzen?! Ihn argumentativ als „Delegitimierer“ von Kritik und „Dämonisierer“ des Kritikers (Augstein) zu entlarven, ihn als Verlierer aus dem Raum zu entlassen?! WER außer mir?! Und Evelyn Hecht-Galinski!

    Ich bitte um Informationen, denn ich möchte sie/ihn gerne kennen lernen.

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